Darum gehts
- Ein Wizz-Air-Flug von London nach Sofia erhielt über Bosnien eine Bombendrohung im Cockpit
- Der Pilot entschied sich für eine Notlandung in Budapest, die kurz nach 12 Uhr am Montag erfolgte
- Zwei ungarische Kampfjets eskortierten das Flugzeug bis zur Landung, an Bord wurde nichts gefunden
Grosse Aufregung auf einem Flug der Airline Wizz Air von London in die bulgarische Hauptstadt Sofia am Montagmittag. Über dem bosnischen Luftraum erreichte das Cockpit der Maschine plötzlich eine Bombendrohung. Der Pilot hatte sich deshalb dazu entschieden, eine Notlandung in Budapest durchzuführen.
In welcher Weise die Bombendrohung übermittelt wurde, ist aktuell noch unklar. Zwei Kampfjets der ungarischen Luftwaffe stiegen auf, um das Wizz-Air-Flugzeug vom Eintritt in den ungarischen Luftraum bis zur Landung in Budapest zu eskortieren.
Keine Gefahren an Bord gefunden
Die Notlandung fand kurz nach 12 Uhr am Montagmittag statt. «Dort führen die zuständigen Behörden die notwendigen Sicherheitskontrollen an Flugzeug und Passagieren durch. Wizz Air kooperiert uneingeschränkt mit den Behörden», bestätigt die Airline dem ungarischen Nachrichtenportal «24.hu».
An Bord wurden keine Gefahren gefunden, heisst es weiter. Der Flug nach Sofia wurde anschliessend fortgesetzt.