Darum gehts
- Buckelwal Timmy soll am Dienstag um 7 Uhr gerettet werden
- Kritischer Moment: Gurtanlegen entscheidet über Erfolg der Rettung
- Seit 28 Tagen gestrandet, DLRG plant Abreise am Mittwoch
Timmy alleine – Walretter machen sich bereit
Aktuell liegt Timmy wieder alleine in der Bucht. Wie die «Bild» berichtet, machen sich die Walretter aber gerade für ihren Einsatz bereit. Timmys Gurt und die dazugehörigen Schläuche werden ausgerollt und geprüft. Die Rettungsaktion wird wohl bald losgehen.
Gurt wird überprüft
Mit einem Gurt soll Timmy durch eine über 100 Meter lange Rinne zu seiner Barge geführt werden. Dieser Gurt wird scheinbar gerade ein letztes Mal geprüft, sagte der Umweltminister Mecklenburg-Vorpommerns, Till Backhaus (67), zu «Bild». «Unsere Veterinäre prüfen das noch gerade und dann wird es eine Entscheidung geben und dann hoffen wir mal, dass das heute alles gut geht.» Der Politiker gibt sich kämpferisch. «Der Glaube stirbt zuletzt!»
Timmy wird abgedeckt
Einige der Retter machen sich jetzt direkt am Wal zu schaffen. Timmy wird mit mehreren grossen, weissen Tüchern abgedeckt. Sie sollen den Wal wohl vor der Sonne schützen.
Boot der DLRG fährt zu Timmy
Jetzt tut sich etwas! Ein kleines Boot der DLRG fährt zu Timmy hinaus. Mehrere Retter steigen ins Wasser. Werden sie dem Buckelwal jetzt den Gurt anziehen, um Timmy dann durch die Rinne zu führen?
Timmy ist wach und bewegt sich
Die Retter befinden sich noch im Hafen. Timmy zeigt bereits Lebenszeichen. Er macht ruckartige Bewegungen und stösst kleinere Wasserfontänen aus.
Verzögert sich der Start?
Noch liegt Timmy alleine in der Bucht vor der Insel Poel. Von den Rettern ist nichts zu sehen.
Rettungsaktion um 7 Uhr gestartet
Die Schute mit Stahlbecken, Timmys Rettungsboot, hat in Wismar (D) angelegt. Die entscheidenden Vorbereitungen für die Rettungsaktion des Buckelwals sind getroffen. Um 7 Uhr sollte es mit der Bergung offiziell losgehen. Noch ist von den Rettern nichts zu sehen.
Der Dienstag soll für Timmy ein Schicksalstag werden. Um 7 Uhr morgens soll seine Reise zurück in den Atlantik starten.
Über eine mehr als 100 Meter lange Rinne soll Timmy sein Rettungsboot erreichen. Eine Barge mit einem abgesenkten Stahlbecken soll ihn zurück in die Freiheit führen – so zumindest der Plan der Walretter. Sie wollen Timmy einen breiten, flexiblen Gurt um die Brust spannen und ihn dann kontrolliert vorwärts in das Stahlbecken ziehen, wie die «Bild» berichtet.
Dabei soll er nicht über den Sand geschleift, sondern schwimmend in der für ihn gebuddelten Rinne transportiert werden.
Grosser Zeitdruck
Das Anlegen dieses Gurtes wird wohl der kritischste Augenblick der Rettungsaktion. Sollte sich der Buckelwal zu stark wehren, müssen sich seine Retter mächtig anstrengen.
Sie stehen ausserdem mittlerweile unter enormem Zeitdruck. Der Gesundheitszustand des Wales schwankte in den letzten Tagen drastisch. Er habe deutlich Gewicht verloren, werde aber weiterhin als transportfähig eingestuft. So schätzte eine Tierärztin der Rettungstruppe die Situation am Montag ein.
DLRG reist am Mittwoch ab
Sollte der Versuch scheitern, ist noch offen, wie es mit Timmy weitergeht. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG will am Mittwoch abreisen, wie die «Bild» weiter schreibt.
Nach über vier Wochen voller Drama, Hoffnung und Enttäuschungen wird der Dienstag also voraussichtlich der wichtigste Tag der Rettungsaktion rund um den gestrandeten Buckelwal. Timmys Schicksal hat in den vergangenen 28 Tagen viele Menschen bewegt.