Donald Trump (80) hat einen überraschenden Plan für die Vereinten Nationen (UN). Er will Fifa-Boss Gianni Infantino (56) zum neuen UN-Generalsekretär machen. Das berichtet die «New York Post».
Trump und der Schweizer haben sich bei der Organisation der Fussball-WM 2026 angefreundet. Dass Infantino im Dezember den ersten Fifa-Friedenspreis erhielt, hat Trump offenbar zusätzlich beeindruckt.
Ende 2026 wird der UN-Topjob frei. Dann geht der aktuelle Generalsekretär António Guterres (77) in Rente. Laut Insidern sieht Trump gute Chancen für den Fifa-Präsidenten. Die bisherigen Kandidaten, wie etwa Chiles Ex-Präsidentin Michelle Bachelet, gelten in Trumps Umfeld als zu schwach.
«Nur Trump kommt auf so einen genialen Gedanken»
Trump-Berater Paolo Zampolli lobt die Idee in der «New York Post» in höchsten Tönen: «Nur Präsident Trump könnte auf so einen genialen Gedanken kommen.» Zampolli ist ein persönlicher Freund von Infantino. Er ist sicher: Der Fifa-Boss bringt frischen Wind in die UN-Bürokratie. Infantino beweise bei der Fifa schliesslich täglich, dass er über 200 Mitglieder managen könne.
Trumps Verhältnis zur UN ist extrem angespannt. Seit seiner Rückkehr ins Weisse Haus im Januar 2025 hat er die US-Beiträge drastisch gekürzt. Zudem zog er die USA aus der WHO zurück. Infantino könnte diese zerrüttete Beziehung nun kitten.
Nimmt Infantino einen massiven Lohn-Schock in Kauf?
Bevor Infantino den Job antreten könnte, bräuchte er die Zustimmung des UN-Sicherheitsrates. Zudem stellt sich eine wichtige Frage: das Geld. Bei der Fifa verdient Infantino rund 6 Millionen Dollar pro Jahr. Bei den Vereinten Nationen wären es nur etwa 418'000 Dollar.
Ob der Fifa-Präsident zu so einem massiven Lohnverzicht bereit ist, bleibt offen. Bisher hat sich Infantino nicht zu Trumps Plänen geäussert. Im März 2027 steht eigentlich seine Wiederwahl als Fifa-Boss an.