Darum gehts
- Serbien plant 2027 die weltweit grösste Fachmesse in Belgrad mit 130 Ländern
- 600'000 Quadratmeter Messefläche und 8000 Programme in 93 Tagen geplant
- 451 Delegierte aus 138 Ländern trafen sich am Donnerstag in Belgrad
Die serbische Regierung will im nächsten Jahr hoch hinaus. Die Fachmesse Expo 2027 soll die grösste Fachmesse in der Geschichte der Fachmessen werden und die weltweit grösste Veranstaltung im kommenden Jahr. Das erklärte der erste stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Siniša Mali am Donnerstag bei der Eröffnung des zweiten Treffens für die internationalen Teilnehmer der Expo 2017.
Serbien sei bereit, den Teilnehmern jede erforderliche Unterstützung zukommen zu lassen, betonte der Finanzminister. Gastfreundschaft und wirtschaftliche Entwicklung seien dabei wichtige Ziele der Veranstaltung. Mali ergänzte, dass sich am Donnerstag 451 Delegierte aus 138 Ländern in Belgrad versammelten.
«Die Welt ist heute in Belgrad, und Belgrad ist die Welt im Kleinen. Und angesichts der grossen Spannungen in der Welt ist dies vielleicht das wahre Bild davon, wie die Welt aussehen sollte, aber auch ein Vorgeschmack darauf, was uns in Serbien in den kommenden Jahren erwartet», so die zuversichtliche Prognose des Finanzministers.
130 Länder nehmen bereits teil
«Das bedeutet, dass wir die grösste Fachmesse in der Geschichte der Fachmessen haben werden, da bereits 130 Länder ihre Teilnahme im nächsten Jahr bestätigt haben», sagte Mali. Er fügte hinzu, dass sich die Teilnehmer im nächsten Jahr auf der Expo versammeln würden, «um gemeinsam für eine schönere und bessere Welt, ein friedlicheres und stabileres Leben sowie eine schönere und bessere Umwelt einzutreten.»
«Gleichzeitig ist die Veranstaltung im nächsten Jahr das grösste Ereignis des Jahres weltweit. Für 2027 sind also mehrere Dinge geplant, und ich hoffe, dass es mit dem Frieden, der in die Welt einkehren wird, eine Gelegenheit sein wird, erneut ein Bild grosser Solidarität für die ganze Welt zu zeigen», betonte Mali. Er äusserte sich auch zu den Arbeiten am Expo-Komplex und erklärte, dass diese planmässig voranschritten und die Schlüssel zu den Pavillons den teilnehmenden Ländern bis zum 1. Dezember übergeben werden könnten, wie in den Verträgen festgelegt.
600'000 Quadratmeter an verschiedenen Einrichtungen
Auch die Dimensionen der Fachmesse führte der Finanzminister aus. «Dort entstehen 600'000 Quadratmeter an verschiedenen Einrichtungen, aber ich verspreche Ihnen, dass wir bereit sein werden und dass Serbien sich als verantwortungsbewusst und erfolgreich bei der Erfüllung seiner Versprechen erweisen wird», so Mali. Er fügte hinzu, dass Serbien stolz auf sein Partnerschaftsprogramm mit der grossen Zahl von Ländern sei, die an der kommenden Expo teilnehmen werden.
«Allen, die Hilfe und Unterstützung benötigen, auch in finanzieller Hinsicht, wird der serbische Staat seine Stärke zeigen und helfen. Unser Ziel ist es, so viele Länder der Welt wie möglich zu gewinnen, damit jeder von Ihnen die Möglichkeit hat, sich der ganzen Welt, einer Rekordzahl von Besuchern zu präsentieren». Mali betonte: «Eine noch nie dagewesene Anzahl von Ländern, wie ich bereits sagte, damit auch Sie Ihre Ziele erreichen können, aber auch damit wir alle dazu beitragen können, dass sich die ganze Welt nach 2027 noch schneller weiterentwickelt.»
8000 verschiedene Programme in 93 Tagen
Er erinnerte daran, dass es noch 430 Tage bis zum Beginn der Expo in Belgrad im Jahr 2027 seien, und erklärte den Teilnehmern des Treffens, dass es in den nächsten drei Tagen vor allem darauf ankomme, zusammenzukommen und über die Zukunft zu diskutieren. Weiter führte Mali aus, dass die Expo im Rahmen von 93 Tagen 8000 verschiedene Programme bieten und eine Vielzahl von Aktivitäten umfassen werde. So werde es reichlich Gelegenheiten geben, sich zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen.
«Ich möchte Ihnen die volle Unterstützung unseres Präsidenten Aleksandar Vučić und die volle Unterstützung der Regierung der Republik Serbien versprechen, damit wir all das, was wir in den nächsten 430 Tagen tun müssen, auf die richtige Art und Weise tun können. Serbien und wir Serben sind als sehr gastfreundliches Volk bekannt», betonte der Finanzminister. «Ich möchte, dass Sie diese Gastfreundschaft in den nächsten drei Tagen und in den kommenden Monaten spüren, dass Sie sich in Serbien, in Belgrad, so fühlen, als wären Sie zu Hause», sagte Mali zu den Teilnehmern und wünschte allen Frieden, Stabilität und eine beschleunigte wirtschaftliche Entwicklung.