Die Stadt Waterford im Südosten Irlands, rund 130 Kilometer östlich von Cork, steht unter Schock. Bei einem schweren Hausbrand in einem Wohnhaus sind mehrere Menschen ums Leben gekommen. Am Mittag bestätigte die Polizei den Tod von zwei Erwachsenen – ein Mann und eine Frau – und zwei Kindern. Zwei weitere Kinder kämpfen im Spital noch um ihr Leben.
Nach Angaben eines Sprechers der Feuerwehr von Waterford ging um 5.13 Uhr am Dienstagmorgen die Meldung zu einem Brand ein. Über Stunden löschte die Feuerwehr das Feuer. Wie die britische «Sun» berichtet, wurden dabei mehrere Verletzte aus dem zweistöckigen Haus geborgen.
Polizei geht von Molotow-Anschlag aus
Mittlerweile ist das Feuer gelöscht und die Polizei hat den Tatort übernommen. Der Bereich um das Wohngebäude ist grossräumig abgesperrt. Laut der «Sun» wurden mehrere Leichenwagen vor Ort beobachtet.
Der Lokalpolitiker David Cullinane sagte gegenüber RTE's Morning Ireland, er kenne die Familie aus dem Wohnhaus und die Nachricht sei verheerend. «Natürlich herrscht Schock. Die Leute kennen die Familie und es ist absolut herzzerreissend, wenn auch Kinder betroffen sind», erklärte er. «Für die Familien ist es natürlich schwierig, die genaue Zahl der Todesopfer zu erfahren, aber wir wissen, dass sie sehr hoch ist.»
Der «Irish Mirror» berichtet, dass die Polizei von einem Verbrechen als Ursache des verheerenden Brandes ausgeht. Die Ermittler nehmen demnach an, dass es sich um einen Anschlag mit Molotow-Cocktails handelte.
+++Update folgt+++