Wollen Politiker in den USA zum Präsidentschaftskandidaten erkoren werden, müssen sie sich zuerst in der eigenen Partei durchsetzen.
Am Dienstag ist der sogenannte Super Tuesday – der traditionell grösste Vorwahltag in den USA. In 15 der 50 Bundesstaaten und im Aussengebiet Amerikanisch-Samoa finden Vorwahlen statt. Gewählt wird in Alabama, Alaska, Arkansas, Kalifornien, Colorado, Iowa, Maine, Massachusetts, Minnesota, North Carolina, Oklahoma, Tennessee, Texas, Utah, Vermont und Virginia. Die Wählerinnen und Wähler stimmen darüber ab, wer für die beiden Parteien, Republikaner und Demokraten, bei der Präsidentenwahl Anfang November als Kandidat ins Rennen steigen soll.
Die Bedeutung des Super Tuesday liegt in der grossen Anzahl von Delegiertenstimmen, die an diesem Tag zusammenkommen. Kandidaten, die beim Super Tuesday erfolgreich sind, haben die Möglichkeit, eine beträchtliche Anzahl von Delegierten zu gewinnen. Die Delegierten wählen bei den Parteitagen im Sommer die offiziellen Kandidaten.
Gibt es ein erneutes Duell Trump gegen Biden?
Bei den Republikanern liefern sich der frühere Präsident Donald Trump (77) und die ehemalige US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Nikki Haley (52), ein Duell um die Nominierung ihrer Partei. Wer das Rennen macht, steht praktisch schon fest: Trump liegt derzeit in Führung, hat bislang fast alle Vorwahlen gewonnen. Haley hatte am Sonntag zwar erstmals eine der Vorwahlen für sich entschieden: allerdings lediglich in der Hauptstadt Washington, der als Hochburg von Trump-Gegnern gilt.
Bei den Demokraten gilt der amtierende Präsident Joe Biden als gesetzt. Aus seiner Partei tritt keine ernst zunehmende Konkurrenz gehen ihn an. (ene)