Ausraster 11 km über dem Boden
Passagier dreht auf US-Flug völlig durch – Fenster kaputt

Am Dienstagabend kam es auf einem Flug der Frontier Airlines zwischen Denver und Houston zu einem Zwischenfall: Ein Passagier fing an, wie wild um sich zu schlagen. Sechs Männer mussten ihn fixieren.
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Der Mann demolierte das Flugzeugfenster in 11 Kilometer Höhe
Foto: KHOU 11

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Flugzeugpassagier randaliert aus unbekannten Gründen, zerstört dabei Fenster
  • Sechs Männer fesselten den Randalierer mit Schnürsenkeln und Handschellen
  • Airline erhebt keine Anklage gegen den Fluggast, FBI ermittelt aber
Natascha Ruggli

Am Dienstagabend startete der Airbus A321 NEO der US-Billigfluggesellschaft Frontier Airlines in Denver Richtung Houston. 20 Minuten nach dem Start eskalierte die Situation an Bord jedoch völlig.

Ein Passagier fing an, wie wild um sich zu schlagen und auf den Sitz vor ihm einzuhämmern, berichtet der Sender KHOU 11. Eine Reisende forderte den Mann schliesslich auf, damit aufzuhören. Ohne Erfolg. Aufgrund seiner Aggressivität suchten sich diverse Passagiere während des Fluges einen neuen Platz.

Der Mann zerstörte in seinem Wahn auch das Flugzeugfenster neben ihm. Die Plexiglas-Abdeckung im Innern des Flugzeuges ging in die Brüche. «Panik brach aus», erklärte eine Passagierin dem Sender. Die Flugbegleiter hätten nicht interveniert.

Mit Schuhbändel und Handschellen fixiert

Schliesslich konnte der Mann trotzdem noch gestoppt werden: Sechs Männer schafften es, den aggressiven Passagier mit Schuhbändeln und Handschellen zu fixieren.

Für die restliche Flugzeit von anderthalb Stunden war der Mann so ausser Gefecht gesetzt. Da nur die Innenseite des Fensters beschädigt war und dies weder einen Einfluss auf das Flugzeug noch auf den Flug hatte, bestand kein Sicherheitsrisiko.

Polizei nahm Mann fest

Direkt nach der Landung wurde der Mann von der Polizei aus dem Flugzeug eskortiert. Später wurde er noch gesichtet, wie er, an einen Rollstuhl gefesselt, durch den Flughafen in Houston transportiert wurde.

Weder die Identität des Mannes noch der Grund für seinen Ausraster sind bis jetzt bekannt. Laut «Bild» hat die Fluggesellschaft Frontier Airlines keine Anzeige gegen den aggressiven Passagier erstattet. Das FBI ermittelt nun in dem Fall.

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