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US-Verteidigungsminister Pete Hegseth:«Wenn Trump spricht, sollte die Welt zuhören»

Verteidigungsminister Hegseth zum US-Schlag auf Iran
«Wenn dieser Präsident spricht, sollte die Welt zuhören»

Nach dem US-Angriff auf den Iran kündigte der iranische Aussenminister Vergeltung an. Man werde sich «mit allen notwendigen Mitteln» wehren. Wie werden die USA darauf regieren? Die Militärführung will sich in einer Pressekonferenz äussern – Blick tickert live.
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Wird Verteidigungsminister Pete Hegseth Antworten auf das weitere Vorgehen der USA liefern?
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • USA greifen iranische Atomanlagen an und treten in den Krieg ein
  • Trump droht Iran mit grösserer Tragödie und bezeichnet den Staat als «Tyrannen»
  • Iranischer Aussenminister kündigt Treffen mit Putin in Moskau am Montag an
Daniel Macher
Daniel MacherRedaktor News

Mit dem Angriff der USA auf drei iranische Atomanlagen ist US-Präsident Donald Trump (79) in der Nacht auf Sonntag in den Krieg zwischen Israel und dem Iran eingetreten. Die USA sind demnach Kriegspartei. Dass es so weit kommen wird, war lange ungewiss. Man wolle das Land nicht in einen «endlosen Krieg» hineinziehen lassen, hiess es. Insbesondere, weil sich Trump auch lange für einen Atomdeal mit dem Iran eingesetzt hatte. Der Angriff des US-Partners Israel machte dem Republikaner jedoch einen Strich durch die Rechnung.

In den vergangenen Tagen wurde eine Beteiligung der USA im Krieg immer wahrscheinlicher, Trumps Drohungen gegenüber dem Regime in Teheran immer deutlicher. Mehreres – unter anderem die frühzeitige Abreise Trumps vom G7-Gipfel in Kanada vergangene Woche – deutete darauf hin, dass der US-Präsident seinen Kurs ändert. Zuletzt hiess es, er wolle «innerhalb von zwei Wochen» über einen möglichen Kriegseintritt seines Landes entscheiden – nun ging es schneller als von vielen erwartet.

Die USA haben «eine sehr dicke, rote Linie» überschritten

«Eine volle Ladung Bomben» habe man abgeworfen, erklärte der US-Präsident auf seinem Onlinedienst Truth Social. In seiner Rede an die Nation von vergangener Nacht (Schweizer Zeit) sagt Trump: «Es wird entweder Frieden geben oder eine Tragödie für den Iran, die weitaus grösser ist als das, was wir in den vergangenen acht Tagen erlebt haben.» Der Iran sei der «Tyrann des Nahen Ostens». Flankiert wurde der US-Präsident bei seiner Rede von Vizepräsident J. D. Vance (40), Verteidigungsminister Pete Hegseth (45) und Aussenminister Marco Rubio (54).

Der iranische Aussenminister drohte indessen mit Vergeltung. «Mit allen notwendigen Mitteln» werde man auf die US-Angriffe auf Atomanlagen reagieren. Die USA hätten «eine sehr dicke, rote Linie» überschritten und die Diplomatie «in die Luft gesprengt», erklärte Abbas Araghtschi (62) am Sonntag in Istanbul, Türkei. Zudem kündigte der Aussenminister an, am Montag in Moskau Russlands Präsident Wladimir Putin (72) zu treffen.

Wird die Lage weiter eskalieren? Wie wird Trump auf einen Gegenschlag des Iran reagieren? Mögliche Antworten werden US-Verteidigungsminister Hegseth und Generalstabschef Dan Caine auf einer Pressekonferenz um 14 Uhr (8 Uhr Ortszeit) geben. Blick tickert live.

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