Christa Pike spricht nach fehlgeschlagener Exekution
«Es gab keinen Moment, in dem ich keine Schmerzen hatte»

Die zum Tode verurteilte US-Amerikanerin Christa Pike überlebte im September zwei fehlgeschlagene Hinrichtungen. In einer Erklärung schilderte die 50-Jährige erstmals ihre Schmerzen – körperlich und seelisch.
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Pike überlebte eine doppelte Dosis eines tödlichen Gifts.
Foto: keystone-sda.ch
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Christa Pike (50) lag nach einer fehlgeschlagenen Hinrichtung im kritischen Zustand im Spital. Die US-Todeskandidatin hatte zwei fehlerhafte Injektionen mit dem Medikament Pentobarbital überlebt. Ende September konnte sie entlassen werden. Nun äussert sich Pike erstmals öffentlich zu dem Vorfall.

Ihr Anwaltsteam veröffentlichte am Freitag eine Erklärung auf Social Media. Darin beschreibt Pike ihre anhaltenden Qualen: «Es gab keinen Moment seit dieser Nacht, in dem ich nicht Schmerzen hatte.»

Die Nachwirkungen der Injektionen plagen sie noch immer: «Mein Körper tut weh. Meine Arme tun weh. Meine Hände tun weh. Mein Hals tut weh.» Auch das Sprechen falle ihr nach wie vor schwer. Die 50-Jährige betont zudem die psychische Belastung des gescheiterten Hinrichtungsversuchs: «Und der Schmerz ist nicht nur physisch. Es gibt Schmerz in meinem Kopf und in meiner Seele.»

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