Darum gehts
- Trump wechselte nach Nato-Gipfel heimlich Flugzeug in der Türkei
- US-Geheimdienst warnte vor iranischen Raketenangriffen auf Präsidentenmaschine
- Österreichischer Catering-Konzern Do & Co tarnte Flucht in C-32A
US-Präsident Donald Trump (80) hat bestätigt, dass er nach dem Nato-Gipfel in der Türkei im Juli heimlich das Flugzeug wechselte – und dabei in einem Catering-Container aus der Air Force One geschleust wurde. Der Container gehörte einem österreichischen Unternehmen.
«Ich folge dem Secret Service und dem Militär. Sie wollten, dass ich einen anderen Flug, ein anderes Flugzeug nehme», sagte Trump am Dienstag vor Reportern. «Ich muss einfach tun, was sie sagen.»
Der Hintergrund: Der US-Geheimschutz hatte konkrete Attentats-Drohungen aus dem Iran erhalten und stuft die Lage als hochgefährlich ein. Trump bestieg in Ankara vor laufenden Kameras die Air Force One – und verliess sie auf der anderen Seite wieder, um in einem Catering-Container zu einer anderen Maschine gebracht zu werden.
Ösi-«Rettungskapsel»
Der österreichische, von einem Türken gegründete Catering-Konzern Do & Co spielte dabei eine zentrale Rolle: Die Unternehmenszentrale in Ankara war für das Bordcatering der Präsidentenmaschine verantwortlich und bot so die perfekte Tarnung.
Der Präsident wurde heimlich in eine kleinere C-32A-Maschine verlegt – eine umgebaute Boeing 757, die oft vom Vizepräsidenten genutzt wird.
Verteidigungsminister Pete Hegseth (46) bestieg die C-32A separat über eine Aussentreppe, um den Flug unauffällig wirken zu lassen.
Kontroverse um «Köder-Flugzeug»
Journalisten und einige Weisse-Haus-Mitarbeiter blieben ahnungslos in der Air Force One, wo sie angewiesen wurden, die Jalousien herunterzulassen, ohne zu wissen, dass der Präsident nicht mehr an Bord war.
Kritiker fragen, ob die Personen auf dem Köder-Flugzeug bewusst in Gefahr gebracht wurden. Trump konterte, das Militärflugzeug, das er tatsächlich bestieg, sei «noch grösseren Risiken» ausgesetzt gewesen.
Der Secret Service habe die Bedrohung durch iranische Zellen, die mit Raketen auf die Präsidentenmaschine zielen wollten, äusserst ernst genommen.