Darum gehts
- Mann stürzt mit übermotorisiertem Segway in Triesen FL, verletzt sich am Kopf
- Segway überschritt zulässige 20 km/h und 500 Watt Leistung
- Landespolizei mahnt: Helm schützt und reduziert Risiko schwerer Verletzungen
Schlimmer Unfall in Liechtenstein! Was ist passiert?
Am Montagnachmittag, gegen 16.20 Uhr, war ein Mann mit seinem Elektro-Stehroller, besser bekannt als Segway, auf einer Nebenstrasse unterwegs. Eine Bodenwelle wurde dem Mann in der Langgasse in Triesen zum Verhängnis. Er verlor die Kontrolle über das Fahrzeug und stürzte. Dabei zog er sich Kopfverletzungen zu und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden, wie es in einer Medienmitteilung der Landespolizei heisst.
Bei einer technischen Überprüfung wurde festgestellt, dass der verwendete Elektro-Stehroller nicht den Vorschriften für Leicht-Motorfahrräder entsprach. Sowohl die maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 Kilometern pro Stunde als auch die maximal zulässige Motorleistung von 500 Watt wurden überschritten.
Landespolizei empfiehlt Velohelm
Werden die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h beziehungsweise die zulässige Motorleistung von 500 Watt überschritten oder fehlen vorgeschriebene Ausrüstungsteile, gelten die Fahrzeuge nicht mehr als Leicht-Motorfahrräder, erläutert die Landespolizei zu dem Vorfall. Dies kann nicht nur zu einer erhöhten Unfallgefahr führen, sondern auch rechtliche Konsequenzen für die Fahrzeuglenkenden nach sich ziehen, mahnt sie.
Die Landespolizei empfiehlt zudem das Tragen eines Velohelms, auch wenn hierfür keine gesetzliche Pflicht besteht. Ein Helm kann bei Stürzen das Risiko schwerer Kopfverletzungen erheblich reduzieren.