Darum gehts
- Trump verkündet über fünf Milliarden Dollar für Gaza-Wiederaufbau durch Friedensrat
- Israel tritt Trumps Friedensrat bei, vertreten durch Aussenminister Gideon Saar
- Internationale Stabilisierungstruppe (ISF) soll Sicherheit im Gazastreifen gewährleisten
Wie US-Präsident Trump auf Truth Social bekannt gab, hätten die Mitgliedstaaten seines Friedensrates einen Betrag von über fünf Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens zugesagt.
Zudem stelle man Tausende Einsatzkräfte bereit, die die lokale Polizei unterstützen und in der Region für Stabilisierung sorgen sollen. Der Friedensrat, der von Kritikern als Konkurrenz zu den von Trump kritisierten Vereinten Nationen wahrgenommen wird, kommt am Donnerstag, 19. Februar, in Washington zusammen.
Auch Israel ist Mitglied
Der US-Präsident hat den Vorsitz inne. Das «Board of Peace» wurde im Januar gegründet. Die Schweiz hat eine Mitgliedschaft abgelehnt. Auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hatte bei seinem jüngsten Besuch in Washington ein Dokument über den Beitritt seines Landes zum Friedensrat unterzeichnet. Bei der ersten Sitzung wird er allerdings nach Medienberichten nicht selbst zugegen sein, sondern von Israels Aussenminister Gideon Saar vertreten.
Trump hatte den Friedensrat eingerichtet, der den Wiederaufbau und die Nachkriegsordnung im Gazastreifen überwachen soll. Ein Exekutivkomitee setzt die strategischen Vorgaben des Rats operativ um. Zusätzlich unterstützt ein Gremium namens «Gaza Executive Board» die palästinensische Übergangsverwaltung (NCAG) direkt. Diese Verwaltung besteht aus zivilen Fachleuten ohne Hamas-Verbindungen, die für die Regelung des täglichen Lebens in dem zerstörten Küstenstreifen zuständig sind. Für die Sicherheit ist eine internationale Stabilisierungstruppe (ISF) vorgesehen.