Der Wunsch-Kandidat von US-Präsident Donald Trump (79) für den Chefposten der Notenbank Federal Reserve (Fed), Kevin Warsh, ist vom US-Senat bestätigt worden. Die Mehrheit der Senatoren sprach sich für den früheren Fed-Gouverneur aus. Er wird damit bald die mächtigste Notenbank der Welt leiten.
Nach anfänglichen Verzögerungen ist der Wechsel an der Spitze der US-Notenbank nun offiziell beschlossen. Der US-Senat bestätigte Kevin Warsh am Mittwoch mit 54 zu 45 Stimmen als neuen Vorsitzenden der Federal Reserve. Er übernimmt das Amt für vier Jahre und folgt auf Jerome Powell, dessen Amtszeit am Freitag endet.
Warsh gilt als Befürworter einer engeren Zusammenarbeit zwischen der Notenbank und der Regierung von Präsident Donald Trump. Zudem setzt er sich für eine Verkleinerung der Fed-Bilanz ein. Trump hatte Powell in den vergangenen Jahren wiederholt attackiert, weil ihm dessen Zinssenkungen nicht weit genug gingen.
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