«Die Deutschen haben endlich genug»
Trump gratuliert AfD zum Wahlerfolg

Donald Trump feiert den AfD-Erfolg in Sachsen-Anhalt – und sieht die Einwanderungspolitik als Grund. Auch Deutschlands Bildungsministerin bringt Zuwanderung mit Problemen in ihrem Land in Verbindung.
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US-Präsident Donald Trump hat der AfD zum Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt gratuliert.
Foto: IMAGO/ZUMA Press Wire

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump lobt AfD-Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt, nennt es «grossen Abend»
  • AfD erzielte mit 43,8 Prozent ihr bisher bestes Wahlergebnis
  • Trump macht Einwanderungspolitik für Schlappe der etablierten Parteien verantwortlich
  • Bildungsministerin Prien sieht Zuwanderung als Mitgrund für Pisa-Tief in Deutschland
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Daniel KestenholzRedaktor Nachtdienst

Zwei Tage nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat US-Präsident Donald Trump (80) den Wahlerfolg der AfD gefeiert.

«Wow! Die populistische Partei in Deutschland hatte gerade einen wirklich grossen Abend», schrieb Trump am Dienstag auf seiner Plattform Truth Social.

Die Wähler hätten «endlich genug» von den «absolut schrecklichen Einwanderungsregeln und -vorschriften», die Deutschland so sehr geschadet hätten.

«MGGA»

Die Partei sei «auf dem Vormarsch und lässt sich das nicht mehr gefallen», schrieb Trump weiter. In Anlehnung an seinen MAGA-Slogan «Make Amerika Great Again» fügte er das auf Deutschland umgemünzte Kürzel «MGGA» hinzu – «Make Germany Great Again».

Foto: RMS

Bei der Wahl am Sonntag war die AfD mit 43,8 Prozent stärkste Kraft geworden. Es ist der bislang grösste Wahlerfolg der 2013 gegründeten Partei.

Zuwanderung senkt Bildungsniveau

Zuwanderung wird in Deutschland auch mit weiteren Problemen in Verbindung gebracht. Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) sagte angesichts des historischen Pisa-Tiefs – Deutschlands 15-Jährige erzielten in der internationalen Bildungsvergleichsstudie so schlechte Ergebnisse wie noch nie –, die Probleme hätten auch «mit Zuwanderung» zu tun.

Deutschland habe sich «zu spät auf eine heterogene Schülerschaft eingestellt», sagte Prien laut «Bild». Neben der Zuwanderung nannte sie auch «verändertes Elternverhalten» und «Nutzungszeiten bei Social Media» als Faktoren.

Die Ministerin fordert mehr Geld und Unterstützung für Schulen in sozial schwierigen Lagen.

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