Darum gehts
- USA könnten ab diesem Wochenende Militärschlag gegen Iran durchführen
- Iran befestigt Nuklearanlagen mit Erde und Beton laut Satellitenbildern
- Hunderte US-Kampfflugzeuge und zweiter Flugzeugträger in der Region
Die Schlinge um den Iran wird enger: Seit Wochen verstärken die USA ihre Militärpräsenz im Nahen Osten. Nun berichtet der Sender CNN, dass die Streitkräfte bereits am Samstag bereit für einen Militärschlag sein könnten. Präsident Donald Trump (79) habe aber noch keine endgültige Entscheidung über einen Angriff getroffen.
«Er verbringt viel Zeit damit, darüber nachzudenken», sagte eine Insider-Quelle gegenüber CNN. Es sei unklar, ob er bis zum Wochenende eine Entscheidung treffen werde. Laut CBS News wägt das Weisse Haus zwischen den Risiken einer Eskalation und den Folgen einer Zurückhaltung ab.
JD Vance: Rote Linien überschritten
Klar ist: In den letzten Tagen haben die USA ihre See- und Luftstreitkräfte rund um den Iran nochmals aufgestockt. Ein zweiter Flugzeugträger wird demnächst in der Region erwartet. Hunderte Kampfflugzeuge stünden für eine möglicherweise «ausgedehnte» Bombenkampagne bereit, berichtete die «New York Post».
Der jüngste Truppenaufbau erfolgt, nachdem Vizepräsident JD Vance (41) am Dienstag beklagte, dass der Iran bei den Gesprächen in Genf mehrere der «roten Linien» von Trump bei den Verhandlungen nicht eingehalten habe. Am Mittwoch warnte Regierungssprecherin Karoline Leavitt (28), dass es «sehr klug» wäre, wenn sich der Iran mit Trump einigen würde. Gleichzeitig betonte Leavitt aber auch: «Diplomatie ist immer seine erste Option».
Iran befestigt Atomanlagen
Auch der Iran scheint sich für US-Luftangriffe vorzubereiten. Neue Satellitenbilder zeigen, dass das Regime seine Nuklearanlagen mit grossen Mengen Erde und Beton befestigt.
Bei den indirekten Verhandlungen in Genf geht es unter anderem ums iranische Atomprogramm. Die USA wollen verhindern, dass die Islamische Republik in den Besitz von Atomwaffen gelangt.