Trump entliess sie nach Wirbel um ICE-Proteste
Ex-US-Ministerin Noem will Luxus-Unterkunft nicht verlassen

Kristi Noem weigert sich trotz Entlassung im März 2026, ein Luxushaus auf einem Militärstützpunkt in Washington, D.C. zu räumen. Die Unterkunft ist eigentlich für den Küstenwache-Kommandanten vorgesehen.
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Die ehemalige Heimatschutzministerin der USA, Kristi Noem, will offenbar nicht ihr luxuriöses Haus auf einem Militärstützpunkt verlassen.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Kristi Noem bleibt trotz Entlassung 2026 in Luxushaus auf Militärstützpunkt
  • Sie verteidigt: «Ich bezahle aus eigener Tasche», Kritik wegen Steuergeld-Ausgaben
  • 70 Millionen US-Dollar für Jet-Nutzung, Admiral Lunday will bald ins Haus ziehen
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Janine EnderliRedaktorin News

Kristi Noem (54), ehemalige US-Heimatschutzministerin und derzeit Sondergesandte von US-Präsident Donald Trump (79), nutzt trotz ihrer Entlassung ein luxuriöses Haus auf dem Militärstützpunkt Joint Base Anacostia-Bolling in Washington, D.C. weiterhin. Eine Recherche des «Wall Street Journals» legt offen, dass Noem sich offenbar weigert, auszuziehen. 

Das Haus, das normalerweise für den Kommandanten der US-Küstenwache vorgesehen ist, hatte sie 2025 als Kabinettsmitglied bezogen, nachdem Trump die damalige Kommandantin Linda Fagan entlassen hatte. Obwohl Noem im März 2026 von Trump als Ministerin abgesetzt, bleibt sie laut Insidern weiterhin auf dem Militärstützpunkt. Ein schwarzer Suburban-SUV, den sie häufig nutzt, wurde kürzlich vor dem Haus gesichtet. Auch Mitglieder der Küstenwache haben Noem laut dem «WSJ» auf dem Gelände gesehen.

«Ich bezahle aus eigener Tasche»

Während ihrer Amtszeit musste sich Noem bereits gegenüber dem Kongress rechtfertigen, warum sie das Haus bewohnte. «Ich miete diese Unterkunft und bezahle dafür aus eigener Tasche», erklärte sie damals. Dennoch ist es ungewöhnlich, dass zivile Minister überhaupt auf einem Militärstützpunkt leben. Mehrere Beamte der Trump-Administration zogen jedoch in militärische Unterkünfte, nachdem ihre Privatadressen bekanntgeworden waren.

Zusätzlich geriet Noem durch Berichte über verschwenderische Ausgaben mit Steuergeldern in Kritik. Offenbar investierte sie 70 Millionen US-Dollar in die private Nutzung eines Jets, der unter anderem mit einem Schlafzimmer ausgestattet war. 

Admiral Kevin Lunday, der neue Kommandant der Küstenwache, plant indes, das Haus bald selbst zu bewohnen. Bisher lebt er im Nachbarhaus, das für den Vizekommandanten vorgesehen ist.

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