Tragödie in Österreich
Kleinflugzeug stürzt in Attersee – Leichen von zwei Deutschen geortet

Ein tragisches Flugunglück am Attersee forderte das Leben eines 24-jährigen Fluglehrers und seiner 19-jährigen Schülerin. Ihr Flugzeug stürzte am Mittwoch beinahe senkrecht ins Wasser. Nun wurden das Wrack und die beiden Leichen in 163 Metern Tiefe geortet.
Bei einem Flugzeugabsturz im österreichischen Attersee sind zwei Deutsche verstorben. Die Bergung ist für Samstag geplant.
Foto: AFP

Darum gehts

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  • Zweimotoriges Flugzeug stürzte am Mittwoch in den Attersee, zwei Tote
  • Wrack in 163 Metern Tiefe gefunden, Bergung für Samstag geplant
  • Flugzeug flog mit 1770 Metern Höhe und 174 km/h vor Absturz
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Ein tragisches Unglück hat sich am Mittwoch am Attersee in Oberösterreich ereignet: Eine zweisitzige Propellermaschine des Typs Tecnam P2002 JF Sierra stürzte um 11.23 Uhr bei Steinbach fast senkrecht ins Wasser. In der Maschine aus Salzburg befanden sich zwei Insassen: der 24-jährige Fluglehrer Benedikt und seine 19-jährige Flugschülerin Fiona, wie die «Kronen Zeitung» berichtet. Beide stammen demnach aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Der Flieger soll sich auf einem Übungs- beziehungsweise Schulungsflug befunden haben.

Am Donnerstag konnten das Wrack und die Leichen schliesslich in 163 Metern Tiefe geortet werden. Am Samstag soll die Bergung stattfinden, wie Wolfgang Hufnagl, Bezirksfeuerwehrchef von Vöcklabruck, gegenüber der «Kronen Zeitung» sagt. «Das Flugzeug soll in Zehn-Meter-Schritten gehoben werden. Auf den letzten Metern wird die Aktion von Tauchern begleitet», so Hufnagl. Mithilfe von Ölsperren wird das austretende Kerosin und Öl aus dem Wrack eingefangen. 

Flieger stürzte fast senkrecht ins Wasser

Nach Angaben der Zeitung steht ein technisches Gebrechen im Fokus der Ermittlungen. Experten vermuten, dass das Wrack nur so schnell sank, weil die Maschine nahezu senkrecht auf die Wasseroberfläche aufschlug. Der Flieger dürfte zum Zeitpunkt des plötzlichen Höhenverlustes 1770 Meter über dem Boden und mit einer Geschwindigkeit von 174 km/h geflogen sein. Das Wrack sank unmittelbar nach dem Aufprall im Wasser.

Die Flugschule, bei der Benedikt als Lehrer tätig war, steht unter Schock. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.

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