Darum gehts
- Zwei Löschhelikopter kollidierten bei Athen im Einsatz gegen Waldbrände
- Zwei Crewmitglieder starben, technische Mängel ausgeschlossen, menschliches Versagen vermutet
- Über 12'000 Hektar Land durch Brände vernichtet, Löscharbeiten erschwert
Am Sonntag sind zwei Löschhelikopter westlich von Athen kollidiert. Sie waren im Einsatz gegen die verheerenden Waldbrände in der Region Psatha. Das berichtet unter anderem die griechische Zeitung «Kathimerini».
Die Feuerwehr reagierte rasch: «Sofort wurden Rettungsteams mobilisiert, um die Besatzungen zu orten und zu unterstützen».
Menschliches Versagen wohl Ursache
Die Crew einer Maschine hatte Glück im Unglück. Nach dem Crash meldeten sich die Betroffenen bei der Einsatzzentrale und gaben ihre Koordinaten durch. Laut «Kathimerini» konnten die Einsatzkräfte alle vier Insassen retten. Zwei Personen erlitten leichte Verletzungen, zwei weitere brachte man bewusstlos ins Spital.
Für die Besatzung des zweiten Helikopters kam jedoch jede Hilfe zu spät. Laut dem Portal «Protothema» starben zwei Menschen – ein Grieche und ein Rumäne. Beide Maschinen waren zuvor vom Militärflugplatz Elefsina gestartet. Die beiden Piloten stammten aus Rumänien.
Ein Video auf Social Media zeigt den fatalen Zusammenstoss. Die Ursache ist noch unklar, Quellen eines Leasingunternehmens deuten gegenüber «Protothema» jedoch an, dass es sich menschliches Versagen handeln soll. Technische Mängel seien nicht bekannt.
Derweil wüten die Flammen in Griechenland weiter. Die Brände haben bereits über 12'000 Hektar Land vernichtet. Hunderte Feuerwehrleute kämpfen gegen die Feuerwalze, unterstützt von internationalen Kräften. Laut «Bild» erschweren starke Winde und extreme Hitze die Löscharbeiten massiv.