Tier aus Transporter geschleudert
Deutsche Polizei erschiesst Wasserbüffel auf A1 bei Bremen

Ein Wasserbüffel blockierte am Freitag die A1 bei Bremen, nachdem er aus einem Tiertransporter geschleudert wurde. Das verletzte Tier konnte nicht eingefangen werden und wurde von der Polizei erschossen.
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Ein Wasserbüffel wurde bei Bremen erschossen. (Symbolbild)
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wasserbüffel blockiert A1 bei Bremen nach Unfall mit Tiertransport
  • Polizei erschiesst verletztes Tier, das nicht eingefangen werden konnte
  • Ermittler entdecken Einschusslöcher an zwei Autos, niemand verletzt
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Janine EnderliRedaktorin News

Fährt man mit dem Auto durch Deutschland, ertönen im Radio immer wieder kuriose Verkehrsmeldungen. Am Freitag ereignete sich jedoch ein Vorfall, der besonders aussergewöhnlich ist. Auf der A1 im Raum Bremen sperrte ein Wasserbüffel die Autobahn. 

Wie die Polizei in einer Mitteilung schreibt, fing alles mit einem Tiertransport an. Ein Mann fuhr mit dem Gespann Richtung Münster, als er stark bremsen musste. Dadurch wurde der Büffel aus dem Wagen geschleudert. 

Polizei schiesst auf Tier

Durch den Aufprall wurde das Jungtier verletzt und lief unkontrolliert über die Strasse. Es gelang weder, das Tier zu beruhigen noch einzufangen – selbst nach der vollständigen Sperrung der Autobahn. 

Die Polizisten entschieden sich schliesslich dazu, das Tier zu erschiessen. Schliesslich wurde der Büffel von der Strasse entfernt. 

Nach dem Einsatz stellten die Ermittler sowohl an dem Auto eines unbeteiligten Autofahrers als auch an einem Patrouillenfahrzeug Einschusslöcher fest. Verletzt wurde niemand. Die Einschusslöcher entstanden wohl durch den Schusswaffengebrauch. Eine andere Polizeidienststelle hat die Ermittlungen übernommen. 

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