Festnahme in Thailand
Schweizer soll autistischen Jugendlichen (14) missbraucht haben

Ein Schweizer wird in Thailand des sexuellen Missbrauchs verdächtigt. Sein Opfer soll ein autistischer Jugendlicher sein.
Der Schweizer (ganz rechts) könnte mehrere Jahre hinter Gitter kommen.
Foto: Phuket News

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Thailändische Polizei verhaftet Schweizer wegen mutmasslichem Missbrauch eines autistischen Jungen
  • Bilder des Opfers auf Laptop und Handy des Mannes gefunden
  • Haftstrafe von 5 bis 20 Jahren bei Verurteilung möglich
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Marian NadlerRedaktor News

Die thailändische Polizei hat am Dienstag einen Schweizer in Gewahrsam genommen. Zuvor hatte die Polizei einen Haftbefehl für den Mann erlassen. Es geht um einen Vorfall, der sich mutmasslich am 10. Juli ereignet haben soll. Das berichtet «Phuket News».

Was war passiert? Im Rahmen einer Pressekonferenz schildert die Mutter des Opfers, wie es zu der Tat kam. Am 10. Juli soll der Schweizer den autistischen Knaben nahe des an der Westküste der Insel Phuket gelegenen Patong Beach um ein gemeinsames Foto gebeten haben. Anschliessend soll der Schweizer das Kind bei der Messenger-App Line hinzugefügt haben.

Mutter erstattet Anzeige

Unter dem Vorwand, dem Jungen Schwimmen beibringen wollen, soll der Mann sein Opfer ins Meer gelockt haben. Im Wasser soll es dann zu einem sexuellen Übergriff gekommen sein. Der Junge soll anschliessend seiner Mutter vom Vorfall erzählt haben. Sie brachte ihn ins Spital und erstattete noch am selben Tag Anzeige bei der Polizei.

Am Dienstag wurde der Schweizer festgenommen. Auf seinem Handy und Laptop wurden laut Polizei Bilder des Buben gefunden. Dem Schweizer werden nun unter anderem Kindesentführung und Kindesmissbrauch vorgeworfen. Bei einer Verurteilung droht eine Haftstrafe zwischen fünf und 20 Jahren.

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