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Um die maximale Kampfbereitschaft von Soldaten aufrechtzuerhalten, führt das Pentagon einen Hormontest für Militärangehörige über 30 ein.
Foto: Shutterstock
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Testosteron-Befehl im Pentagon
Hegseth will Soldaten biologisch auf ihre «heilige Pflicht der Tödlichkeit» trimmen

Pete Hegseth baut das US-Militär um: weniger Bürokratie, mehr Härte, mehr Kampfgeist. Sein neuester Vorstoss: jährliche Testosteron-Checks für Soldaten ab 30. Das Ziel des Pentagon-Chefs: maximale «Tödlichkeit» der Truppe.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • US-Verteidigungsminister Hegseth führt jährliche Testosterontests für Soldaten ab 30 ein
  • Ziel: Erhalt der «Tödlichkeit» und stärkere Fokussierung auf körperliche Leistungsfähigkeit
  • Betroffene Soldatenanzahl unklar, Studien zeigen unterschiedliche Defizit-Werte bei Testosteron
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Daniel KestenholzRedaktor Nachtdienst

US-Verteidigungsminister Pete Hegseth (46) setzt auf ein neues Mittel für maximale Einsatzbereitschaft: Künftig sollen Soldaten ab 30 Jahren jährlich auf Testosteronmangel untersucht werden. Seine Begründung: Der einzelne Kämpfer sei Amerikas wichtigster taktischer Vorteil – und müsse seine «Tödlichkeit» erhalten.

Pete Hegseth macht aus einem Blutwert eine Frage der nationalen Kampfkraft.

Der US-Kriegsminister kündigte am Mittwoch ein neues Testprogramm für die Streitkräfte an: Alle Soldaten über 30 sollen künftig im Rahmen ihrer jährlichen Gesundheitsuntersuchung auf einen möglichen Testosteronmangel getestet werden. Jüngere Soldaten können den Test freiwillig durchführen lassen.

Wird ein Defizit festgestellt, kann eine Testosteron-Ersatztherapie empfohlen werden. Eine Behandlung bleibt jedoch freiwillig.

«Heilige Pflicht» der «Tödlichkeit»

«Wir schulden unseren Kriegern die beste medizinische Versorgung der Welt», sagte Hegseth in einem Video auf der Plattform X. Es gehe nicht um künstliche Leistungssteigerung, sondern darum, die natürliche biologische Grundlage der Soldaten wiederherzustellen.

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Der Minister stellt das Programm in einen grösseren Zusammenhang: um die «Tödlichkeit» der Truppen aufrechtzuerhalten. Der einzelne Soldat sei der wichtigste taktische Vorteil der USA, erklärte Hegseth. Diesen Vorteil zu bewahren, sei eine «heilige Pflicht».

Mehr Männlichkeit im Militär

Der Testosteron-Test ist nur ein Baustein in Pete Hegseths grösserem Umbau des US-Militärs. Seit seinem Amtsantritt setzt der Pentagon-Chef auf eine Rückkehr zu einem traditionelleren Kriegerbild – mit mehr Fokus auf körperliche Leistungsfähigkeit, Disziplin und Einsatzbereitschaft.

Hegseth hat angekündigt, Diversity-Programme im Verteidigungsministerium zurückzufahren und Massnahmen zu beenden, die er als ideologisch motiviert kritisiert. Dazu gehören unter anderem Vorgaben und Programme rund um Geschlecht und Identität im Militär.

Auch bei körperlichen Standards setzt der Minister auf eine härtere Linie. Für Soldaten in Kampfpositionen fordert er einheitliche, anspruchsvolle Anforderungen und bezeichnete es als notwendig, dass diese Standards auf einem «männlichen Niveau» liegen. Seine Botschaft: Das Militär solle sich weniger mit gesellschaftspolitischen Fragen beschäftigen und sich wieder stärker auf seinen Kernauftrag konzentrieren – den Kampf.

Wie viele Soldaten betroffen?

Wie viele US-Soldaten tatsächlich vom Mangel am männlichen Sexualhormon Testosteron betroffen sein werden, ist noch unklar. Studien kommen je nach Definition von Testosteronmangel auf sehr unterschiedliche Werte – von wenigen Prozent bis deutlich höheren Anteilen.

Ein tiefer Testosteronwert allein macht noch keinen schwachen Soldaten. Medizinisch entscheidend sind zusätzliche Beschwerden wie Erschöpfung, nachlassende Muskelkraft oder Stimmungsschwankungen.

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