Terrorverdacht in Hamburg
Syrer (17) plante offenbar Anschlag auf Einkaufszentrum und Bar

Ein 17-jähriger Syrer ist in Hamburg wegen Terrorverdachts in Untersuchungshaft. Er soll Anschläge auf ein Einkaufszentrum, eine Bar oder eine Polizeiwache geplant haben. Bei ihm wurden verdächtige Materialien wie Dünger und Grillanzünder gefunden.
In Hamburg steht ein junger Syrer unter Terrorverdacht. (Symbolbild)
Foto: imago/Andre Lenthe

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein 17-jähriger Syrer sitzt in Hamburg wegen Terrorverdachts seit 7. Mai.
  • Ermittler fanden Dünger, Grillanzünder in seiner Wohnung.
  • Er plante laut Behörden Anschläge, inspiriert vom «Islamischen Staat».
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Janine EnderliRedaktorin News

Ein 17-jähriger Syrer sitzt wegen Terrorverdachts in Hamburg in Untersuchungshaft. Die Generalstaatsanwaltschaft wirft ihm vor, einen Anschlag vorbereitet zu haben. Wie «T-Online» unter Berufung auf die Ermittler berichtet, soll er Angriffe auf ein Einkaufszentrum, eine Bar oder eine Polizeiwache ins Auge gefasst haben.

Ermittler fanden bei ihm Dünger, Grillanzünder, eine Sturmhaube und ein Messer. Diese Gegenstände könnten laut Staatsanwaltschaft für die Herstellung eines Sprengsatzes oder Molotowcocktails genutzt werden. Auch ein Messerangriff wird nicht ausgeschlossen.

Polizei findet verdächtige Materialien

Spezialeinsatzkräfte der Hamburger Polizei nahmen den Jugendlichen am 7. Mai fest. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stellten sie die genannten Materialien sicher, teilt die Generalstaatsanwaltschaft mit.

Die mutmassliche Inspiration für die Tat: die Terrororganisation «Islamischer Staat». Laut «T-Online» waren mehrere Behörden an den Ermittlungen beteiligt, darunter der Bundesnachrichtendienst und das Bundeskriminalamt.

Schon zuvor war der 17-Jährige im Visier der Ermittler. Ihm wurde ein Verstoss gegen das Vereinsgesetz vorgeworfen. Zur Klärung seines psychischen Zustands wurde eine Begutachtung angeordnet. 

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