Täter geben sich Tipps im Internet
Schlag gegen riesiges Vergewaltiger-Netzwerk in Europa

Europäischen Ermittlern ist es gelungen, ein Vergewaltiger-Netzwerk zu zerschlagen. 156 Opfer und Täter konnten identifiziert werden. Ermittlungen in neun Ländern enthüllen Tausch von Anleitungen zu Betäubungsmitteln und Missbrauch.
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Europol gelang die Zerschlagung eines Missbrauchnetzwerks.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Europäisches Netzwerk für sexuelle Gewalt mit Betäubungsmitteln im Juni zerschlagen
  • 156 mutmassliche Opfer und Täter bei «Projekt Medusa» identifiziert
  • 274 neue Ermittlungsansätze durch Einsatz in neun Ländern ermittelt
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Janine EnderliRedaktorin News

Europäischen Ermittlern ist ein grosser Schlag gegen ein Vergewaltiger-Netzwerk gelungen! Nach Angaben von Europol sollen die Männer ihre eigenen Partnerinnen betäubt, sexuell missbraucht und die Taten im Internet verbreitet haben. 

In Online-Netzwerken tauschten die Mitglieder nach Angaben der Ermittler auch Anleitungen zu den Taten aus. So unter anderem, wie verschiedene Betäubungsmittel wirken und wo man diese bestellen kann. 

Der Einsatz im Juni führte insgesamt zu 274 neuen Ermittlungsansätzen. Behörden aus neun Ländern beteiligten sich an der Aktion. Die Leitung lag bei deutschen und britischen Ermittlern, Europol koordinierte den internationalen Einsatz.

Tipps im Internet verbreitet

Bei der aktuellen Aktion, die unter dem «Projekt Medusa» läuft, konnten 156 mutmassliche Opfer und Täter identifiziert werden. 

«Projekt Medusa» wurde im April 2026 gestartet, um internationale Netzwerke zu zerschlagen, die sexuelle Übergriffe mithilfe von Betäubungsmitteln fördern oder organisieren. Täter tauschen sich in verschlüsselten Chats und Foren aus, planen Straftaten, handeln mit Medikamenten und Drogen und bestärken sich gegenseitig in ihrem Verhalten.

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