Symbol der Opposition
Kann Reza Pahlavi den Iran in die Freiheit führen?

Nach Israels Präventivschlag gegen den Iran wächst die Spannung im Nahen Osten. Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, rückt als möglicher Übergangsherrscher in den Fokus.
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Israel startet am Samstag einen Präventivschlag gegen den Iran mit Unterstützung der USA.
Foto: AP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Israel startet Präventivschlag gegen Iran mit Unterstützung der USA am Samstag
  • Reza Pahlavi ruft Iraner zur Aufmerksamkeit und Sicherheitskräfte zum Umdenken auf
  • Der Schah-Sohn wird von vielen als Hoffnungsträger für eine mögliche Übergangsführung gesehen
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Jeremy GoyRedaktor

Wenige Tage nach den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hat am Samstagmorgen Israel mithilfe der Vereinigten Staaten einen Grossangriff gegen den Iran gestartet.

Inmitten dieser Unruhen könnte nun Reza Pahlavi (65), der älteste Sohn des 1979 gestürzten Schahs, stärker ins Rampenlicht rücken. Nicht nur als Symbol der Opposition, sondern als möglicher Übergangsherrscher, der das Land durch eine Phase des Regimewechsels führen könnte.

Pahlavis Videobotschaft an die Iraner

Damals, in den 60ern und 70ern, hatte man den Buben, der auf den Fotos verschupft neben seinem royalen Vater stand und bloss zum Dekor seiner Eltern gehörte, nicht auf dem Zettel. Schon gar nicht, nachdem die islamische Revolution Pahlavi vom Thron gestossen hatte. Doch nun könnte er eine der Hauptfiguren im nächsten Kapitel des Irans werden.

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Pahlavi richtete nach den aktuellen Ereignissen eine Videobotschaft direkt an die iranische Bevölkerung. Er sprach von entscheidenden Momenten, bat, aufmerksam zu bleiben und sich auf einen möglichen Wendepunkt vorzubereiten. Zur selben Zeit richtete er einen Appell an die Sicherheitskräfte, sich vom Regime zu befreien und dem Volk zu dienen.

Warten auf den Regimewechsel

Der Exiliraner wird von seinen Anhängern als Hoffnungsträger in einer unsicheren Zeit gesehen – als Garant für Wandel und Stabilität. Gleichzeitig stösst er als Mitglied der ehemaligen königlichen Familie auf Kritik: Gegner befürchten, dass Pahlavi die alte Ordnung verkörpert, die von vielen Iranern abgelehnt wird, und somit die alten Machtstrukturen wieder festige.

Noch ist ungewiss, ob ein Regimewechsel überhaupt stattfinden wird. Auch ist unklar, ob Pahlavi in einem solchen Szenario eine Führungsposition einnehmen könnte. Trotz allem ist der Schah-Sohn die bekannteste Person, die als Verbindung zu einer möglichen Übergangsregierung dienen könnte. Ob er als Übergangsherrscher fungieren kann, ist von den Protesten, der Opposition im Land und der internationalen Politik abhängig.

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