Unglück im Schnalstal
Deutscher (†72) stürzt in Südtirol 100 Meter in den Tod

Ein 72-jähriger Deutscher ist bei einer Wanderung in Südtirol tödlich verunglückt. Er stürzte beim Abstieg von der Kirchbachspitze mehr als 100 Meter ab. In seiner Heimatstadt und darüber hinaus war der Architekt bekannt.
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Architekt Fritz W. verstirbt in Südtiroler Alpen.
Foto: zVg

Darum gehts

  • Der bayerische Architekt Fritz W. stürzte beim Abstieg in Südtirol über 100 Meter ab
  • Sein Begleiter alarmierte die Rettung; die Ursache des Absturzes in Südtirol ist ungeklärt
  • W. prägte Schongau als Architekt und SPD-Stadtrat. Er hinterlässt Frau und drei Kinder
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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Es sollte eine Wanderung in den Südtiroler Alpen werden – doch sie endete tödlich. Am Donnerstagnachmittag, dem 15. Oktober, waren zwei Männer aus Deutschland im Schnalstal auf einer Tour zur Kirchbachspitze unterwegs.

Beim Abstieg vom Gipfel kam es zum Unglück: Einer der beiden Männer verlor aus bislang ungeklärter Ursache den Halt und stürzte mehr als 100 Meter in die Tiefe. Sein Begleiter reagierte sofort und setzte einen Notruf ab. Jetzt ist klar: Bei dem Verunglückten handelt es sich um den Architekten Fritz W.* (†72), wie die «OVB Heimatzeitungen» berichten.

Architekt stirbt in den Alpen

Für den 72-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen. Im Einsatz standen unter anderem die Bergrettung und der Notarzthelikopter Pelikan 3.

In seiner Heimatstadt Schongau in Oberbayern war W. weit mehr als ein Architekt. Er prägte mit seiner Arbeit das Stadtbild und engagierte sich über viele Jahre in der Kommunalpolitik. Von 1984 bis 2002 sass er für die SPD im Stadtrat. Als Architekt setzte er zahlreiche Bauprojekte in Schongau und der umliegenden Region um.

W. hinterlässt seine Ehefrau und drei erwachsene Kinder. Warum er beim Abstieg in Südtirol abstürzte, ist weiterhin unklar.

* Name bekannt

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