Studie liefert Klarheit
Ärmchen-Rätsel um Tyrannosaurus Rex gelöst

Auch die Natur setzt Prioritäten: Wie eine neue Studie zeigt, lief die Evolution der Dinosaurier keineswegs willkürlich ab. Ausgerechnet seine kleinen Ärmchen dokumentieren, dass der Tyrannosaurus Rex zu den tödlichsten Jägern seiner Zeit gehörte.
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Die im Mini-Ärmchen des Tyrannosaurus Rex waren schon länger im Fokus der Wissenschaftler.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Forscher fanden evolutionären Zusammenhang zwischen T-Rex-Armen und Schädelwachstum
  • Untersucht wurden 85 Theropodenarten, bei fünf Familien Arme zurückgebildet
  • Tyrannosaurus Rex jagte mit Kopf, Evolution investierte Energie in Schädel
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Der Tyrannosaurus Rex hatte einen gigantischen Kopf und winzige Ärmchen. Die seltsamen Proportionen des Dinosauriers waren schon länger im Fokus der Forschung. Nun stellte sich heraus: Es besteht ein evolutionärer Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Arme und dem Wachstum des Schädels. 

Die Studie untersuchte nicht spezifisch den Tyrannosaurus Rex. Gegenstand der Forschung waren 85 Theropodenarten – darunter verstanden werden Dinosaurier mit zwei Beinen, die sich mehrheitlich von Fleisch ernährten. Wie sich herausstellte, bildeten sich neben den Tyrannosauriden auch bei vier anderen Saurierarten die Arme zurück. 

Die Energie der Evolution ging in den Kopf

Im Gegenzug wurden die Kiefer und Schädel dieser fünf Saurierfamilien zunehmend grösser und robuster. Die Forscher führen das auf eine evolutionäre Anpassung zurück. Die Jagdtechnik sowie die Entwicklung der Beutetiere sei dabei entscheidend gewesen. 

Der Tyrannosaurus Rex erlegte seine Beute direkt mit dem Kopf. Umso grösser die Beute im Verlaufe der Jahrtausende wurde, desto mehr passte der Killer sich an die Gegebenheiten an. Dass die Arme nicht mitwuchsen, liegt laut Charlie Roger Scherer, dem Hauptautor der Studie, daran, dass die Evolution nur Energie in die wesentlichen Körperteile steckte. 

Auch Tierarten, die noch nicht ausgestorben sind, können mysteriös sein. Blick zeigt, welche Tierarten bei den Wissenschaftlern lange Zeit ein Fragezeichen hinterliessen. 

Das moderne Einhorn

Lange Zeit war nicht klar, welcher Nutzen der Narwal aus seinem spiralförmigen Horn zog. Dabei handelt es sich eigentlich um einen Stosszahn. Wie die «Welt» berichtete, kursierten unter den Wissenschaftlern schon mehrere Theorien. Lange wurde vermutet, dass Narwale damit das arktische Eis brechen. Auch dachte man, es handle sich um ein aussergewöhnliches Sinnesorgan, mit dem die Tiere Beute ausfindig machen können. 2017 stellte sich heraus, dass Narwale ihr Horn als Knüppel bei der Jagd verwenden und es zudem für die Orientierung benötigen.

Die Streifenfrage der Zebras

Ist es schwarz mit weissen Streifen, oder weiss mit schwarzen Streifen? Bei Zebras stellen sich gleich mehrere Fragen. Auch die, nach dem praktischen Nutzen des Zebra-Musters. Lange wurde vermutet, das Muster könnte eine abschreckende Wirkung auf gefährliche Tsetsefliegen haben. 2015 berichtete das Magazin «Geo» über eine neue Theorie. Durch die unterschiedlich gefärbten Streifen werde die darüberliegende Luft in Bewegung gehalten – das Muster funktioniert demnach als natürliche Kühlung. 

Die roten Aussonderungen der Nilpferde

Bis japanische Forscher 2004 in einem Zoo in Tokio einen mutigen Versuch wagten, wusste niemand, was es mit den rötlichen Aussonderungen der Nilpferde auf sich hatte. Wie der «Spiegel» berichtete, produzieren die Tiere eine Art Sonnencreme. Bei der chemischen Analyse stellte sich heraus, dass das Sekret die Tiere vor UV-Strahlungen schützt und ihre Körpertemperatur reguliert. Zudem wirkt das rote Pigment den Erkenntnissen zufolge antibakteriell und hemmt bestimmte Krankheitserreger.  

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