Darum gehts
- Die Expo 2027 in Belgrad wird die grösste Ausstellung Serbiens
- Studierende erhalten für Freiwilligenarbeit 1 bis 3 ECTS-Punkte
- 20'000 Freiwillige aus der ganzen Welt werden von Mai bis August gesucht
Die Expo 2027 in Belgrad soll die grösste Fachausstellung in der Geschichte der Fachmessen und die grösste Veranstaltung der Welt werden. Das verkündete der erste stellvertretende Ministerpräsident und Finanzminister Siniša Mali am Donnerstag. Ein solches Vorhaben benötigt daher viel Unterstützung. Die serbische Regierung hat beschlossen, dass Studenten für ihre ehrenamtliche Tätigkeit bei der Expo je nach Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden zwischen einem und drei ECTS-Punkten erhalten.
Die Anmeldung für ehrenamtliche Helfer für die Expo 2027 beginnt am 15. Mai. «Wir sind zuversichtlich, dass sich viele Freiwillige, insbesondere junge Menschen, melden werden, da die Expo ein globales Ereignis ist, wie es in den nächsten zehn Jahren in Südosteuropa nicht mehr organisiert wird», betonte Danilo Jerinić, Direktor der Firma EXPO 2027.
Serbien sucht 20'000 Freiwillige für die Expo 2027
Jerinić wies darauf hin, dass Belgrad von Mai bis August 2027 «die Basis für 20'000 Freiwillige aus ganz Serbien, der Region und der ganzen Welt» sein werde. «Wir laden insbesondere junge Menschen und Studierende, sowohl aus Serbien als auch aus dem Ausland, ein, sich als Freiwillige zu bewerben. Die serbische Regierung hat beschlossen, dass die Freiwilligentätigkeit bei der Expo als ehrenamtliche Arbeit gilt, für die jeder Studierende je nach Anzahl der geleisteten Stunden zwischen einem und drei ECTS-Punkten erhalten kann», so Jerinić.
Er erklärte, die ehrenamtlichen Tätigkeiten der Studierenden würden von den jeweiligen Hochschulen auf der Grundlage einer Bescheinigung über die ehrenamtliche Tätigkeit vorgenommen. Ausgestellt werde diese von der Firma EXPO 2027. «Das gesellschaftliche Engagement von Studierenden an zahlreichen Universitäten in Frankreich, Spanien, Italien und Deutschland wird durch die Vergabe von akademischen Leistungspunkten anerkannt. Dies ist eine gängige europäische Praxis, die in Serbien nichts Neues ist. Das gleiche Prinzip der Vergabe von akademischen Leistungspunkten für ehrenamtliches Engagement gab es auch während der Universiade 2009 in Belgrad», erklärte Danilo Jerinić.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.