Starke Winde befeuern Flammen
Touristen evakuiert – Waldbrand wütet am Gardasee

In Tignale am Gardasee wütet seit Freitagabend ein verheerender Waldbrand. Starker Wind und ausgetrocknete Vegetation erschweren die Löscharbeiten, während Feriengäste und Einheimische in Sicherheit gebracht werden mussten.
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Am Westufer des Gardasees wütet ein verheerender Waldbrand.
Foto: vigilidelfuoco/X

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Seit Freitagabend brennt ein Wald bei Tignale, Gardasee, nahe Brescia
  • Starke Winde und Trockenheit erschweren die Löscharbeiten massiv
  • Drei Löschfahrzeuge, zehn Helfer und mehrere Canadairs im Einsatz
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Sandra MarschnerRedaktorin News-Desk

Erneut steht eine beliebte Ferienregion in Flammen. Seit Freitagabend wütet ein verheerender Waldbrand im italienischen Tignale im oberen Gardaseegebiet nahe Brescia am Westufer des Sees. Das Feuer brach um 22 Uhr im Ortsteil Olzano aus, wie lokale Medien berichten. Laut der Zeitung «Giornale di Brescia» mussten wegen des verheerenden Feuers bereits mehrere Ferienhäuser und das Feriendorf «La Forca» evakuiert werden. Nach Angaben der lokalen Behörden mussten rund 200 Menschen evakuiert werden. 

Starke Winde haben die Flammen angefacht und die Löscharbeiten erschwert. Feuerwehr, Zivilschutz, Forstpolizei und freiwillige Helfer kämpfen unermüdlich gegen die Flammen. Doch auch über Nacht konnte der Waldbrand nicht unter Kontrolle gebracht werden. Der Bürgermeister von Tignale, Daniele Bonassi, koordiniert vor Ort die Einsätze und hat mit Unterstützung der Gemeindetechniker bereits in der Nacht logistische Massnahmen für die Löschflugzeuge vorbereitet, die am Samstagmorgen erwartet werden, berichtet «Giornale di Brescia».

Am Samstagnachmittag gaben die Behörden eine erste Entwarnung. Das Feuer ist zwar noch nicht gelöscht, jedoch konnten die Flammen in der Nähe mehrerer Ferienanlagen eingedämmt werden. Die 200 Evakuierten durften in ihre Häuser zurückkehren, wie die «Bild» berichtet.

Löschwasser wird auch aus dem Gemeinde-Schwimmbad gepumpt

Mobile Wasserbecken wurden eingerichtet, auch das gemeindeeigene Schwimmbad werde genutzt, um Löschwasser abzupumpen. Bonassi sprach gegenüber italienischen Medien von «furchterregenden Szenen». Gegenüber «Giornale di Brescia» sagte er: «Man sieht, wie Bäume und Unterholz von den Flammen verschlungen werden. Der Himmel leuchtet rot, und der Wind vom See hinauf in die Berge treibt das Feuer weiter an.» Besonders besorgniserregend seien die anhaltende Trockenheit und die Beschaffenheit des Geländes, warnte der Bürgermeister. 

Drei Löschfahrzeuge und zehn Freiwillige der Feuerwehr Riva del Garda unterstützen die Einsatzkräfte aus der Region Brescia. Am Samstagmorgen wurden zudem mehrere Löschflugzeuge vom Typ Canadair und Helikopter eingesetzt, um die Flammen aus der Luft zu bekämpfen.

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