Indonesien zittert
Starkes Erdbeben fordert mindestens 38 Menschenleben

Ein schweres Beben erschütterte am Samstagmorgen den Inselstaat Indonesien. Dutzende Menschen starben. Die Behörden sprachen zeitweise eine Tsunami-Warnung aus.
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Zerstörtes Gebäude nach dem schweren Beben vor der Insel Flores in Indonesien.
Foto: AFP

Darum gehts

  • Erdbeben der Stärke 7,7 vor Flores, Indonesien, mit zeitweiser Tsunami-Warnung
  • Mindestens 38 Tote und drei starke Nachbeben registriert
  • USGS: Nachbeben mit Stärken 5,9, 5,6 und 6,1

Indonesien kommt nicht zur Ruhe. Erst erschüttert ein schweres Beben die Insel Flores, am Samstagmittag Schweizer Zeit bebte auch im Norden Sumatras die Erde. Die Katastrophenschutzbehörde des Landes teilte mit, dass bei der Naturkatastrophe mindestens 38 Menschen ums Leben gekommen sind.

Die Behörden haben nach dem Erdbeben der Stärke 7,7 nahe der Insel Flores zeitweise eine lokale Tsunami-Warnung herausgegeben, wie der Sender CNN berichtet. Nach etwa drei Stunden wurde sie wieder aufgehoben.

Auch im Norden Sumatras zittert die Erde

Dem Hauptbeben folgten laut dem US Geological Survey (USGS) drei Nachbeben der Stärken 5,9, 5,6 und 6,1. Die Behörde für Meteorologie, Klimatologie und Geophysik forderte die Bewohner entlang der betroffenen Küsten auf, sich in höher gelegene Gebiete zu begeben.

Das Deutsche GeoForschungsZentrum (GFZ) registrierte später zudem ein Erdbeben der Stärke 6,4 im Norden Sumatras. Das Beben ereignete sich in einer Tiefe von 158 Kilometern, teilte das GFZ mit.

Menschen von Betonbrocken getroffen

Videoaufnahmen aus dem Hafen der Stadt Maumere zeigten, wie grosse Betonbrocken vom Terminalgebäude abbrachen und auf Passagiere stürzten, die auf eine Fähre zwischen den Inseln warteten. Einige wurden ins Meer geschleudert, als die Gangway zu einem Schiff einstürzte.

Indonesien ist aufgrund seiner Lage am Treffpunkt dreier grosser tektonischer Platten anfällig für Erdbeben und vulkanische Aktivitäten.

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