Darum gehts
- Polizei befreit zwei misshandelte Kinder aus Käfigen in Texas, Februar 2026
- Adoptivmutter baute selbst die Käfige, hielt Kinder jahrelang eingesperrt
- Kinder wogen nur 22 und 23 Kilogramm, Täterin zu 40 Jahren verurteilt
Abgemagert, verletzt, eingesperrt: In Texas hat die Polizei zwei Kinder aus der Hölle befreit. Die 13 und 14 Jahre alten Geschwister wurden von ihrer Adoptivmutter jahrelang misshandelt und in Metallkäfige gesperrt, wie US-Medien berichten.
Unglaublich: Täterin Susan H.* (53) ist ehemalige Kita-Leiterin! Sie hat die Käfige offenbar selbst gebaut. Die Polizei kam den Machenschaften H.s nur nach einem Hinweis aus dem Umfeld der Familie auf die Spur.
Kinder wogen nur knapp über 20 Kilogramm
Die beiden Kinder besuchten seit ihrem Einzug bei der Adoptivmutter vor fünf Jahren weder eine Schule noch einen Arzt.
Bei ihrer Rettung Anfang Februar 2026 wogen das 14-jährige Mädchen gerade einmal 22 Kilogramm, ihr jüngerer Bruder 23 Kilogramm. Beide wiesen zudem schwere Entwicklungsstörungen auf.
Mit Gürtel geschlagen
«Beide schilderten herzzerreissend, wie hungrig sie waren und wie sie mit einem Gürtel geschlagen wurden, wenn sie dabei erwischt wurden, wie sie Lebensmittel aus der Küche nahmen», so die Staatsanwaltschaft von Comal County. Sie berichteten, dass sie regelmässig in die winzigen Käfige gezwängt wurden. Das Mädchen habe sogar bis zu 18 Monate am Stück darin schlafen müssen – ohne die Möglichkeit, die Toilette zu benutzen.
Vor Gericht rechtfertigte sich die 53-Jährige. Die Kinder seien «zuckersüchtig» gewesen, daher habe sie sie im Käfig gehalten, um zu verhindern, dass sie Lebensmittel aus der Küche stehlen. Doch in Wirklichkeit seien die Geschwister seit ihrer Adoption kaum gewachsen. Laut der Staatsanwaltschaft sagte der Junge später aus, er habe nur versucht, «sich und seine Schwester am Leben zu halten». Susan H. wurde zu 40 Jahren Haft verurteilt.
* Name bekannt