Darum gehts
- Mutter nach fast 30 Jahren in Mexiko verhaftet
- Sie soll 1996 ihre dreijährige Tochter getötet haben
- Gericht liess sie vor Prozess auf Kaution frei, danach floh sie
Manche Fälle beschäftigen die Behörden jahrzehntelang. So auch der Tod eines kleinen Mädchens (†3) in Texas im November 1996: Nun wurde Maria Narez (48) in Mexiko gefasst, die ihre eigene Tochter brutal getötet haben soll.
Die junge Mutter soll das Kleinkind laut der «New York Post» gegen eine Wand geschleudert haben, weil es sich weigerte, ins Bett zu gehen. Narez wurde verhaftet, als sie das Mädchen später ins Spital brachte. Für das Kind kam jede Hilfe zu spät. Sie habe sich gestresst gefühlt, sagte Narez damals.
Auf Kaution draussen
Im folgenden Jahr wurde die damals 19-Jährige von einer Grand Jury angeklagt – doch sie verschwand, als ein Gericht sie auf Kaution freiliess. Anschliessend versteckte sie sich fast 30 Jahre lang im Nachbarland.
Über die genauen Umstände der Festnahme gibt es keine Informationen. Auch was Narez in der Zwischenzeit getan hat, ist bisher unbekannt. Sie soll nun nach Tarrant County ausgeliefert werden, um sich dort wegen Mordes zu verantworten.