«Leichtsinn? Adrenalin?»
Schweizer Porschefahrer brettert mit 312 km/h in Radarfalle

Ein Autofahrer raste auf der A40 in Frankreich mit unglaublichen 312 km/h in eine Radarfalle. Der Schweizer verlor Auto und Führerausweis und musste 1500 Euro Kaution zahlen.
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Die Franzosen nahmen dem Schweizer Raser direkt danach den Porsche weg.
Foto: Gendarmerie de la Haute-Savoie

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Porschefahrer mit 312 km/h auf A40 in Obersavoyen geblitzt
  • Führerschein und Auto entzogen, 1500 Euro Kaution verlangt
  • Polizei: Geschwindigkeitsüberschreitung von 170 km/h nach Toleranzabzug
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Fabrice ObristRedaktor News

«Leichtsinn? Adrenalin suchen?» So kommentiert die französische Polizei das Verhalten eines Autofahrers, der in der Nacht von Samstag auf Sonntag in eine Radarfalle der Beamten geriet.

Mit satten 312 km/h bretterte ein Schweizer Porschefahrer an den Polizisten vorbei! Erlaubt gewesen wären maximal 130 km/h – die Geschwindigkeitsübertretung entspricht also unglaublichen 182 km/h. Die Raserei ereignete sich auf der A40 im Arve-Tal in der französischen Region Obersavoyen, die an die Kantone Genf und Wallis grenzt.

«Jede Sekunde fast 87 Meter»

Nach Abzug der technischen Toleranz war der Mann mit 300 km/h immer noch 170 km/h zu schnell. So nahmen die Polizisten ihm direkt nach der Raserfahrt sowohl den Porsche 911 als auch den Führerausweis weg, wie die Beamten in einem Beitrag auf Facebook schreiben.

«Bei 312 km/h legte dieser Chauffeur jede Sekunde fast 87 Meter zurück, mitten unter den anderen Verkehrsteilnehmern auf der Autobahn», erklärt die Behörde. «Leichtsinn? Adrenalin suchen? Das spielt keine Rolle. Die Folgen sind jedoch sehr real.»

1500 Euro Kaution

Beim ausländischen Raser handelt es sich laut ici.fr um einen Schweizer Staatsbürger. Der Mann musste bis zum Urteilsspruch eine Kaution in der Höhe von 1500 Euro hinterlegen.

«Überhöhte Geschwindigkeit ist ein wesentlicher Faktor für Todesfälle auf Strassen und Autobahnen», mahnt die Polizei weiter. «Die Strasse ist keine Rennstrecke. Halten wir uns an die Geschwindigkeitsbegrenzungen. Schützen wir Leben.»

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