Als Polizei helfen wollte
Schweizer bei Kennzeichenmissbrauch in Deutschland erwischt

Ein 45-jähriger Schweizer muss sich in Deutschland wegen Kennzeichenmissbrauchs verantworten. Nach einer Panne stellte die Polizei fest, dass er offenbar Schweizer Händlerkennzeichen für eine private Fahrt nutzte.
Auf dieser Strecke blieb der 45-Jährige liegen.
Foto: Google Maps
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Janine EnderliRedaktorin News

Ein liegen gebliebenes Auto hat in der Nacht auf Samstag auf der Autobahn 81 bei einer Polizeikontrolle einen Kennzeichenmissbrauch aufgedeckt. Ein 45-jähriger Schweizer war gegen 1.30 Uhr in Fahrtrichtung Singen im Baustellenbereich mit seinem Wagen liegen geblieben und blockierte dadurch eine Fahrspur.

Als die verständigten Polizeibeamten dem Mann helfen wollten, stellten sie fest, dass er mit seiner Familie zuvor zu einem privaten Termin im Raum Stuttgart unterwegs gewesen sein soll. Dafür hatte die Familie zwei Fahrzeuge genutzt.

Das steckt hinter dem Missbrauch

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte er an einem der Fahrzeuge die Kennzeichen seines eigenen Autos angebracht. An seinem eigenen Wagen verwendete er dagegen Schweizer Händlerkennzeichen.

Solche Kennzeichen dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen verwendet werden. Für private Fahrten im Ausland sind sie nicht erlaubt.

Der Verkehrsdienst Zimmern ob Rottweil ermittelt nun wegen Kennzeichenmissbrauchs gegen den 45-Jährigen.

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