«Schlechtes Timing» wegen Iran-Krise
Trump wird wohl Hochzeit von Sohn Don Jr. verpassen

Donald Trump Jr. heiratet dieses Wochenende. Der US-Präsident wird die Hochzeit seines eigenen Sohnes wohl verpassen – da er sich mit dem Iran auseinandersetzen müsse.
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US-Präsident Donald Trump flankiert von seinen beiden Söhnen – links im Bild sein jüngerer Sohn Eric, rechts sein ältester Spross Donald Jr.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Donald Trump Jr. heiratet Model Bettina Anderson dieses Wochenende auf den Bahamas
  • Donald Trump plant Teilnahme trotz Iran-Krise, Entscheidung bleibt ungewiss
  • Trump: Iran-Krieg unpopulär, Lebenshaltungskosten sorgen für wachsende Unzufriedenheit
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Daniel KestenholzRedaktor Nachtdienst

Donald Trump Jr. (48), der älteste Sohn von US-Präsident Donald Trump (79), heiratet dieses Wochenende zum zweiten Mal.

Wenn er seine Zukünftige, das US-Model Bettina Anderson (39), auf den Bahamas an den Altar führt, fehlt wohl der Vater des Bräutigams.

Er werde es versuchen, sagte Trump am Donnerstag zu Journalisten, aber das Timing sei schlecht – wegen der Iran-Krise. «Er will, dass ich gehe», so Trump über seinen Sohn. Auf ein pompöses Fest im Weissen Haus wird verzichtet. Es werde ein kleiner privater Anlass sein und «ich werde versuchen, es zu schaffen».

«Ich sagte ihm», so Trump: «‹Das ist ein ungünstiger Zeitpunkt für mich. Ich habe da so eine Sache namens Iran und noch andere Dinge.›»

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Trump im Dilemma

Bei der Hochzeit dabei zu sein, «das ist eine Frage, bei der ich nur verlieren kann», so Trump. «Wenn ich hingehe, werde ich umgebracht. Wenn ich nicht hingehe, werde ich auch umgebracht.»

Er werde so oder so zum Opfer der «Fake News»-Medien, so Trump, dessen Präsidentschaft sich derzeit nicht gerade auf dem Zenith befindet.

Der Iran-Krieg ist in den USA höchst unpopulär, im Vorfeld der Zwischenwahlen im November macht sich im Volk Unmut über die gestiegenen Lebenshaltungskosten breit.

Krieg bald zu Ende?

Trump gab sich weiter überzeugt, dass der Krieg «sehr bald enden wird». Er betonte, dass die Vereinigten Staaten «auf die eine oder andere Weise» bekommen werden, was sie wollen.

Über Sohn Don Jr. und seine baldige Schwiegertochter meinte er noch: «Ich hoffe, sie werden eine tolle Ehe haben.»

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