Darum gehts
- Russischer Schiffskonvoi südlich von Sizilien gesichtet, Italien reagiert mit Aufklärungsflugzeug
- Ziel des Konvois laut Analysen: Tobruk, wichtiger Hafen im Osten Libyens
- Italien überwacht wegen Nähe: Libyen liegt nur 500 Kilometer von der Küste entfernt
Ein russischer Schiffsverband tuckert durchs Mittelmeer – und alarmiert Italien. Wie «Il Messaggero» berichtet, schickte das Land Anfang September umgehend ein Aufklärungsflugzeug vom Typ P-72A zu dem Konvoi, als dieser südlich von Sizilien gesichtet wurde.
Der Verband setzt sich aus den Frachtern Anastasiia und Jurij Arschenewski sowie dem Landungsschiff Aleksandr Schabalin zusammen. Bereits im August wurde bekannt, dass in der russischen Exklave Kaliningrad Militärfahrzeuge verladen werden – darunter APC- und MRAP-Modelle, also gepanzerte Mannschaftstransporter und minengeschützte Fahrzeuge.
Dieses Ziel hat der Schiffsverband
Die Route: Start in Kaliningrad, durch Nordsee, Ärmelkanal und Strasse von Gibraltar ins Mittelmeer, dann weiter Richtung Osten. Italien entschied sich laut «Virgilio» wegen der unmittelbaren Nähe zu seinen Hoheitsgewässern für die Überwachung.
Hintergrund ist die wachsende russische Präsenz in Libyen. Satellitenbilder und OSINT-Analysen legen nahe, dass der Konvoi Tobruk im Osten Libyens als Ziel hatte – ein Hafen, der für die russische Logistik wichtig ist.
Für Italien ist das heikel: Libyen liegt nur wenige Hundert Kilometer von der eigenen Küste entfernt und was dort in puncto Sicherheit passiert, wird in Rom genau beobachtet.
Wie kann man auch als Gartenneuling ein kleines Stück Erde nutzvoll begrünen? Gartenexpertin Scarlet Allenspach gibt Tipps und Tricks rund ums Thema Garten.
Mehr findest du in unserem Dossier «Im Beet mit Blick»
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