Plötzlich bricht der Vulkan Santiaguito in Guatemala wieder aus
Hier rennen Touristen um ihr Leben

Sie sind ganz nahe am Krater dran, als plötzlich heisse Asche in die Höhe schiesst: Mehrere Berggänger hatten in Guatemala grosses Glück. Ein dramatisches Video zeigt, wie sie sich in letzter Sekunde in Sicherheit bringen.
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Hals über Kopf stürmen die Berggänger den Abhang hinunter.
Foto: X
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Guido FelderAusland-Redaktor

Aus dem Krater schiesst dicke, graue Asche, daneben rennen Menschen wie kleine Ameisen die Geröllhalde hinunter: Ein Video zeigt, wie Gipfelstürmer des 2500 Meter hohen Santiaguito in Guatemala vor dem ausbrechenden Vulkan fliehen. Ein weiteres Video in der gleichen Datei zeigt die Flucht aus Sicht eines Bergsteigers.

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Augenzeugen berichten, dass sich die Eruption am Montag plötzlich ereignete. Wanderer in der Nähe mussten fluchtartig den Hang verlassen, als Material vom Vulkan herabstürzte. Videoaufnahmen zeigen, wie Menschen in Sicherheit rennen, während sich Aschewolken ausbreiten.

In Sperrzone aufgehalten

Der Santiaguito gehört zu den aktivsten Vulkanen Mittelamerikas und ist regelmässig explosiv. Solche Ausbrüche sind daher keine Seltenheit, können jedoch jederzeit gefährlich werden – insbesondere für Personen, die sich in unmittelbarer Nähe aufhalten.

Offenbar hielten sich die Berggänger in einer Sperrzone auf. Denn die Behörden warnen seit Längerem vor dem Betreten der Gefahrenzone rund um den Vulkan. Trotz der aktuellen Eruption gibt es bislang keine Berichte über schwere Schäden oder Verletzte.

Guatemala ist bei Vulkantouristen beliebt. Touren führen teils nah an aktive Krater oder Lavafelder heran, was immer wieder Kritik auslöst. 

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