Darum gehts
- Starke Regenfälle lösten auf Phuket Sturzfluten und Erdrutsche aus, besonders in Patong betroffen
- In Patong wurden Geröll, Schlamm und Müll in Strassen gespült, Notunterkünfte eingerichtet
- Innerhalb von 24 Stunden fielen bis zu 142,8 Millimeter Regen, im Süden bleibt es bis Mittwoch nass
Land unter im Ferienparadies: Aufgrund von starken Regenfällen kam es auf der thailändischen Ferieninsel Phuket am Montag zu Sturzfluten und Erdrutschen.
Die Ortschaft Patong war dabei besonders betroffen. Geröll wurde in Wohnstrassen und Einkaufsmeilen gespült, wie sich am Dienstag zeigt.
Innerhalb von 24 Stunden fielen auf Phuket bis zu 142,8 Millimeter Regen. Das Wasser konnte nicht mehr richtig abfliessen.
Nicht nur Phuket betroffen
Die Gemeinde Patong richtete umgehend Notunterkünfte für betroffene Haushalte ein. Gleichzeitig arbeiten Einsatzteams daran, Steine, Schlamm und den sich ansammelnden Müll zu beseitigen.
Phuket war eine von mehreren südlichen Provinzen, die am Montagmorgen von Überschwemmungen betroffen waren.
Die Wettervorhersage des meteorologischen Dienstes geht davon aus, dass es im Süden bis Mittwoch weiterhin stark regnen wird. Anschliessend dürften die Niederschläge nachlassen.
Über zehn Millionen Besucher im Jahr 2025
Phuket gehört zu den bekanntesten Feriendestinationen Thailands. 2025 registrierte die Insel über zehn Millionen Besucher aus dem Ausland.
Ende September gab es in Bangkok heftige Überschwemmungen. Ein Schweizer erlebte die Wassermassen hautnah mit. «Von derart heftigen Überschwemmungen habe ich bisher nur gehört», erklärte der Mann damals im Gespräch mit Blick.