Ein Toter, vier Verletzte
Minister spricht nach Schüssen in Paris von Terrorakt

Ein 39-Jähriger feuert in der Nähe von Paris aus einem fahrenden Auto auf Menschen. Eine Person stirbt, vier weitere werden verletzt, darunter ein Mädchen (12). Die Regierung spricht von Terror.
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Der Bürgermeister der betroffenen Gemeinde, Ali Rabeh, spricht nach der Tat von Terror.
Foto: AFP
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Natalie ZumkellerRedaktorin News

Die Schüsse fallen am Freitagmorgen gegen 10.30 Uhr. Der Tatort: Das Département Yvelines westlich von Paris. Ein 39-jähriger Mann zielt aus seinem Auto heraus wahllos auf Passanten.

Er feuert auf eine Tankstelle, ein medizinisches Zentrum und einen Kindergarten. Auch ein Spielplatz wird laut «Le Monde» zum Ziel. Danach flüchtet der Täter in die Nachbargemeinde Coignières. Dort kann die Polizei ihn festnehmen.

Versuchtes «Blutbad»

Ali Rabeh, Bürgermeister von Trappes, spricht gegenüber dem Sender BFMTV von einem versuchten «Blutbad». Frankreichs Innenminister Laurent Nuñez wird am Nachmittag deutlich: «Die Ermittlungen laufen noch, aber es handelt sich eindeutig um ein terroristisches Verbrechen.»

Die Behörden ermitteln wegen Mordes im Zusammenhang mit einer terroristischen Vereinigung und prüfen rassistische Motive. Das Haus des Festgenommenen wurde bereits durchsucht. Zuvor war der Schütze bei der Polizei nicht aktenkundig.

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