Darum gehts
- Pakistans Premier Sharif kündigt Frieden zwischen USA und Iran an
- Abkommen soll in 24 Stunden elektronisch unterzeichnet werden
- Pakistan bereitet sich auf finale Schritte vor
«Wir sind einem Friedensabkommen näher als je zuvor.» Pakistans Premierminister Shehbaz Sharif (74) schürt auf der Plattform X die Hoffnungen auf einen Frieden zwischen den USA und dem Iran. «Da mit der Finalisierung voraussichtlich in den nächsten 24 Stunden zu rechnen ist, bereitet sich Pakistan auf die elektronische Unterzeichnung des Friedensabkommens unmittelbar danach vor.»
«Wir danken den Vereinigten Staaten von Amerika und der Islamischen Republik Iran für ihr anhaltendes Engagement während der Verhandlungen und sprechen unseren Brüdern in der Region unsere aufrichtige Anerkennung für ihre Unterstützung aus», schreibt der Premierminister weiter. Pakistan gilt als Hauptvermittler zwischen den beiden Kriegsparteien.
Wenn Sharifs Behauptung zutrifft, würde der Deal wohl genau an Donald Trumps 80. Geburtstag zustande kommen. Ob das Abkommen, wie bereits spekuliert, auch noch in Genf unterzeichnet wird, bleibt offen.
Keine Gelder für den Iran
Seit Freitag verdichten sich die Anzeichen dafür, dass ein Frieden zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran kurz bevorsteht. Mehrere Streitpunkte, etwa die Zukunft des iranischen Atomprogramms, seien nun geklärt worden.
Weiter sollen demnach keine Gelder an den Iran freigegeben werden, bis dieser folgende Verpflichtungen erfüllt: eine Öffnung der Strasse von Hormus sowie das Einstellen von Finanzierungen von terroristischen Gruppen durch den Iran. Ein US-Regierungsbeamter bezeichnete dies als «leistungsabhängiges Abkommen».
Trotz Friedensabkommen am Horizont kam es am Freitag in der Strasse von Hormus zu kleineren Kämpfen. Wie Reuters berichtet, haben US-Streitkräfte mehrere iranische Einwegdrohnen abgeschossen, die auf die Meerenge zusteuerten.