Darum gehts
- 2026 entgleiste bei Adamuz in Andalusien ein Hochgeschwindigkeitszug, 46 Menschen starben dabei
- In Kastilien-La Mancha stiessen vergangene Woche zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammen, 69 starben
- Verkehrsminister Óscar Puente kündigte nach den Unfällen am Dienstagabend seinen Rücktritt an
Zweimal gab es in Spanien im Jahr 2026 Katastrophen im Zugverkehr. Im Januar war bei Adamuz in Andalusien ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist und mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestossen. 46 Menschen verloren ihr Leben. Vergangene Woche knallte es in der Nähe von Toledo. Beim Zusammenprall zweier Hochgeschwindigkeitszüge starben 69 Menschen.
Spaniens Verkehrsminister Óscar Puente hat infolge der Katastrophen am Dienstagabend seinen Rücktritt angekündigt, wie mehrere spanische Medien und die Nachrichtenagentur Reuters übereinstimmend berichten. Einen genauen Zeitpunkt nannte er jedoch nicht.
«Ein Verkehrsminister in einem Land wie Spanien kann nach zwei Unfällen dieser Schwere innerhalb von weniger als einem Jahr nicht im Amt bleiben», erklärte er vor Abgeordneten. Die Opposition in Spanien hatte schon vor Tagen seinen Rücktritt gefordert.