Darum gehts
- Bei Pruggern in Österreich geriet ein deutscher Paragleiter in eine 30-kV-Leitung
- Nach einem Kurzschluss waren Hunderte Haushalte eine Stunde ohne Strom
- Die Feuerwehr rettete ihn verletzt, die Polizei ermittelt
Drama in Österreich: Ein Paragleiter (73) sorgte am Donnerstag für ein grosses Blackout in der Nähe der Gemeinde Pruggern. Der deutsche Rentner schwebte am späten Nachmittag vom Berg ins Tal. Doch anstelle einer graziösen Landung kam es zum Crash – in der Nähe eines Tennisplatzes verhedderte sich sein Gleitschirm in einer 30-kV-Stromleitung.
Unfallhergang wird untersucht
Um den Mann zu retten, musste das E-Werk den Strom kappen. «Daraufhin kam es zu einem Kurzschluss», erklärte der lokale Feuerwehrsprecher Christoph Schlüsslmayr der «Krone». Die Folge: Zwischen den beiden Ortschaften Niederwölz und Aich fiel der Strom für Hunderte Haushalte rund eine Stunde lang komplett aus.
Erst nachdem die Leitungen geerdet waren, konnte die Feuerwehr den 73-Jährigen über Leitern befreien. Er hatte Glück im Unglück: So hing er nur knapp über dem Boden und war stets ansprechbar. Mit Verletzungen kam der Pechvogel ins Spital. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, wird nun von der örtlichen Polizei untersucht.