Darum gehts
- Tödlicher Jagdunfall in Deutschland: 50-Jähriger in Rheinland-Pfalz tödlich getroffen
- Schuss fiel kurz nach Mitternacht, Ermittlungen prüfen Querschläger oder Unfall
- In der Schweiz 2019 und 2024 ähnliche Todesfälle unter Jägern
Tödlicher Jagdunfall in Deutschland: In der Nacht zum Montag wird ein 50-jähriger Jäger bei Dürrholz im Westerwald von einer Kugel getroffen. Er sass auf einem Hochsitz und stirbt noch vor Ort.
Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen einen 58-jährigen Jagdpächter wegen fahrlässiger Tötung. Die Behörden gehen derzeit von einem Unfall aus.
Schuss im Maisfeld
Der Schuss fiel kurz nach Mitternacht in einem Maisfeld bei Dürrholz in Rheinland-Pfalz. Der 50-Jährige sass auf einem rund drei Meter hohen Hochsitz. Die Kugel traf ihn tödlich.
Wie es zur Schussabgabe kam, ist noch unklar. Die Ermittler prüfen auch, ob es sich um einen Querschläger handelte. Für den 58-jährigen Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.
Eine Wärmebildkamera war vor Ort. Ob sie beim Schuss eingesetzt wurde, ist Gegenstand der Ermittlungen.
Jagdunfälle in der Schweiz
Auch hierzulande kam es bereits zu tödlichen Schüssen unter Jägern.
Bei einer Wildschweinjagd 2024 im Waadtland wurde ein 64-jähriger Jäger von der Kugel eines Kollegen tödlich getroffen. Sieben Jäger waren beteiligt.
Bei Pedrinate im Tessin starb 2019 ein 50-jähriger Jäger durch den Schuss seines Jagdkollegen. Der Schütze soll ihn mit einem Wildschwein verwechselt haben.