VUM2Y4M6tB2k8Z_poster.jpg
0:47
Iran greift US-Marine an:CENTCOM schlägt mit harter Reaktion zurück

Revolutionsgarde schlägt zurück
USA setzen drei iranische Öltanker ausser Gefecht

Das US-Zentralkommando Centcom vermeldete am Samstag einen Erfolg: Nach gescheiterten iranischen Angriffen auf einen US-Flugzeugträger und einen Lenkwaffenzerstörer wurden drei Rohöltanker ausser Gefecht gesetzt. Die Antwort der Revolutionsgarde fällt heftig aus.
Kommentieren
1/5
Centcom veröffentlichte Videomaterial der Angriffe.
Foto: X/Centcom

Darum gehts

  • Iranische Revolutionsgarde griff am 5. September US-Schiffe im Persischen Golf an
  • US antwortete mit der Zerstörung von drei iranischen Öltankern, Besatzung evakuiert
  • Centcom: «Wenn ihr schiesst, werden wir wirtschaftliche Kosten auferlegen»
RMS_Portrait_AUTOR_758.JPG
Natalie ZumkellerRedaktorin News

Die iranische Revolutionsgarde IRGC feuerte am Samstag mehrere ballistische Raketen auf US-Marineschiffe im Persischen Golf ab. Ihr konkretes Ziel: ein Flugzeugträger und ein Lenkwaffenzerstörer. Diese konnten den Angriffen laut dem US-Zentralkommando Centcom ausweichen – eine Antwort liess nicht lange auf sich warten.

Zwei iranische Rohöltanker, der «M/T Downy», der vor der Insel Kharg lag, und der «M/T Stark 1», der in der Nähe von Jask trieb, wurden laut Centcom folglich «dauerhaft ausser Gefecht» gesetzt. Auch der «M/T Kylo» wurde im Golf von Oman zum Ziel der US-Angriffe und dabei «vollständig zerstört». Die Besatzung war zuvor angewiesen worden, das Schiff zu verlassen. Ein Video zeigt Aufnahmen der Angriffe – dicke Rauchwolken ziehen über die Öltanker.

«Ungeschützte Ölflotte des Irans zerstören»

Centcom-Kommandeur Brad Cooper fand für den versuchten Angriff auf die beiden US-Schiffe klare Worte. «Die Botschaft an die IRGC soll klar sein: Wenn ihr auf zwei unserer Schiffe schiesst, werden wir euch noch höhere wirtschaftliche Kosten auferlegen – indem wir drei eurer Schiffe ausschalten», erklärte er.

«Wir werden nicht zögern, die amerikanischen Streitkräfte zu verteidigen und, falls nötig, die begrenzte und ungeschützte Ölflotte des Iran zu zerstören», beendete er sein Statement.

Revolutionsgarde attackiert US-Schiffe

Am späteren Abend (Schweizer Zeit) meldete sich die Revolutionsgarde auf ihrem offiziellen Telegram-Kanal. Nach eigenen Angaben haben die Streitkräfte der Iraner mehrere Schiffe, die in Verbindung mit den USA stehen, angegriffen. Ob es zu grösseren Schäden oder Opfern gekommen ist, ist nicht bekannt.

«Wir haben drei Tanker ins Visier genommen, die die nicht genehmigte Route durch die Straße von Hormus befuhren, sowie drei Schiffe in anderen Gebieten», schreibt die Garde.

In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen