Mega-Hack in Frankreich
Person verschafft sich Zugang zu 1,2 Millionen Bankkonten

Ein Mega-Hack schockiert derweilen Frankreich: Eine unbekannte Person konnte sich im Rahmen eines Informationsaustausch zwischen Ministerien Zugang zu sensiblen Bankdaten verschaffen. Betroffen sind über eine Million Konten.
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1,2 Millionen Konten waren von dem Hack in Frankreich betroffen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Unbekannter hackt französische Bankkonten-Datenbank, 1,2 Millionen Konten betroffen
  • Hacker nutzte gestohlene Zugangsdaten eines Beamten, sensible Daten eingesehen
  • 1,2 Millionen Konten in Frankreich kompromittiert, Nutzer werden informiert
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Es gleicht einer digitalen Version des Louvre-Raubs – zumindest im Ausmass des wohl angerichteten Schadens. Wie das französische Finanz- und Wirtschaftsministerium am Mittwochabend bekannt gab, konnte sich eine unbekannte Person im Rahmen eines Informationsaustauschs zwischen bestimmten Ministerien Zugang zu der nationalen Datenbank für Bankkonten verschaffen.

«Seit Ende Januar 2026 konnte ein böswilliger Akteur, der sich die Zugangsdaten eines Beamten angeeignet hatte, einen Teil der Datei einsehen, in der alle bei französischen Bankinstituten eröffneten Bankkonten erfasst sind und die personenbezogene Daten enthält: Bankverbindung (RIB/IBAN), Identität des Kontoinhabers, Adresse und in einigen Fällen die Steueridentifikationsnummer des Nutzers.»

Betroffene werden informiert

Laut dem Ministerium seien rund 1,2 Millionen Konten von dem Hack betroffen. Es werde daran gearbeitet, den Schaden zu begrenzen. «Sobald dieser Vorfall entdeckt wurde, wurden sofortige Massnahmen zur Zugangsbeschränkung ergriffen, um den Angriff zu stoppen, den Umfang der aus dieser Datenbank abgerufenen und extrahierten Daten zu begrenzen und jeden weiteren unrechtmässigen Zugriff zu verhindern.»

Derzeit werde daran gearbeitet, den Dienst unter «optimalen Sicherheitsbedingungen» wiederherzustellen. Die betroffenen Nutzer und Nutzerinnen würden zudem in den nächsten Tagen eine Benachrichtigung erhalten, in der sie darauf hingewiesen werden, dass möglicherweise auf ihre Daten zugegriffen wurde.

Der Zugriff auf die Datenbank ermögliche es aber nicht, den Kontostand einzusehen oder Überweisungen zu tätigen, erklärte die Generaldirektion für öffentliche Finanzen (DGFiP) der Nachrichtenagentur AFP. Wie das Ministerium mitteilte, arbeiteten die zuständigen Behörden mit Hochdruck daran, die Sicherheit des Informationssystems zu verbessern. Der Vorfall sei auch der französischen Datenschutzbehörde gemeldet worden und es sei eine Strafanzeige erstattet worden.

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