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Aufnahmen zeigen:Maduro wird mit Helikopter zum Gericht transportiert

Venezuela auf der Kippe?
Explosionen und Gefechte in Caracas

Mit einem Militäreinsatz wurde der venezolanische Präsident Nicolas Maduro verhaftet und in die USA gebracht. Das Wichtigste im Ticker.
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Nach der Ankunft in den USA wurden Maduro und seine Frau Cilia Flores in ein Gefängnis in New York gebracht.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Heftige Explosionen in Caracas am Samstag, Rauchwolken und Flugzeuge gemeldet
  • US-Spezialkräfte nehmen Nicolas Maduro fest, bringen ihn nach New York
  • USA wollen ihm wegen «Drogen-Terrorismus» den Prozess machen

In der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben sich Medienberichten zufolge in der Nacht auf Samstag mehrere Explosionen ereignet. Über der Stadt war mindestens eine grosse Rauchwolke zu sehen, Flugzeuge waren zu hören, und zahlreiche laute Knallgeräusche wurden registriert.

Wie eine Reporterin des Senders CBS am Samstag auf X unter ⁠Berufung auf US-Vertreter berichtete, soll US-Präsident Donald Trump (79) ⁠Angriffe auf Venezuela angeordnet haben. Ziel sollten unter anderem ⁠Militäreinrichtungen sein, hiess es.

Die Regierung Venezuelas warf den Vereinigten Staaten eine militärische Aggression gegen zivile und militärische Ziele vor. Dies stelle eine Verletzung der UN-Charta dar, hiess es in einer Mitteilung der venezolanischen Regierung.

Passanten fliehen vor Explosionen

Betroffen waren offenbar der Süden und Osten der Hauptstadt, unweit einer grossen Militärbasis, darunter der Stützpunkt der venezolanischen Luftwaffe in La Carlota. In Teilen des südlichen Caracas fiel infolge der Explosionen der Strom aus.

Auf Videos des Senders VPItv und in Online-Netzwerken waren mehrere Hubschrauber über der nächtlichen Stadt zu sehen, während grosse Brände Rauchsäulen in den Himmel schickten. Passanten flohen nach den Explosionen von den Strassen.

«Venezuela wurde angegriffen»

Der Auslöser der Explosionen blieb zunächst unklar. Das US-Verteidigungsministerium war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Der Präsident des Nachbarlandes Kolumbien hat von einem Angriff auf Venezuela gesprochen. «In diesem Moment wird Caracas bombardiert. Alarm an alle: Venezuela wurde angegriffen. Sie beschiessen es mit Raketen», schrieb Staatschef Gustavo Petro auf der Plattform X. «Die Organisation Amerikanischer Staaten und die Vereinten Nationen sollten sofort zusammentreten», forderte er.

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Lage noch unklar

Im Raum steht die Frage, ob es sich um US-Militäraktionen handeln könnte. Der Konflikt zwischen den USA und Venezuela hatte sich zuletzt zugespitzt: US-Truppen und Kriegsschiffe wurden vor der venezolanischen Küste zusammengezogen, mehrfach griff das Militär angebliche Drogenboote an, die Küstenwache beschlagnahmte sanktionierte Öltanker.

US-Präsident Trump sprach zuletzt von der Möglichkeit von US-Einsätzen auf dem venezolanischen Festland und bestätigte zuvor Angriffe auf Hafengebiete in dem südamerikanischen Land.

Venezuelas autoritärer Präsident Nicolás Maduro (63) wirft dem Weissen Haus vor, einen Machtwechsel in Caracas erzwingen zu wollen. Er vermutet, die USA wollten sich die riesigen Erdölvorkommen Venezuelas sichern. Im Staatsfernsehen zeigte sich Maduro zuletzt dennoch gesprächsbereit: «Wo immer sie wollen und wann immer sie wollen», könne man über Drogenhandel, Öl und Migration diskutieren.

Gleichzeitig betonte er die Wehrhaftigkeit seines Landes: «Das nationale Verteidigungssystem hat die nationale Integrität, den Frieden des Landes und die Nutzung unserer Territorien garantiert und garantiert dies weiterhin.»

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