Das Gerücht, dass der Akku länger durchhält, wenn man das WLAN des Smartphones ausschaltet, hält sich hartnäckig. Das integrierte WLAN selbst verbraucht aber nicht viel Strom. Display, GPS, Mobilfunknetz und energieintensive Anwendungen können die Akkulaufzeit jedoch deutlich beeinträchtigen.
Das WLAN auszuschalten, sobald man das Haus verlässt, bringt also nicht wirklich viel. Eine weitaus wichtigere Frage ist, mit welchen Netzwerken das Telefon versucht, sich automatisch zu verbinden. Die automatische Verbindung mit unbekannten oder offenen WLAN-Netzwerken kann ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Automatische Verbindungen abwählen
Deshalb ist es sinnvoller, die automatische Verbindung zu verfügbaren Netzwerken zu deaktivieren, als das WLAN jedes Mal manuell auszuschalten. Ein offenes Netzwerk ist nicht zwangsläufig gefährlich, aber bei der Nutzung öffentlicher WLAN-Netze ist Vorsicht geboten.
Wenn du das Haus für ein paar Stunden verlässt und mobiles Internet nutzt, ist der Unterschied in der Akkulaufzeit mit aktiviertem oder deaktiviertem WLAN in der Regel minimal.
Regelmässige Updates und nicht auf Links klicken
Apps sollten nur aus offiziellen Stores wie dem Google Play Store und dem App Store heruntergeladen werden. Betriebssystem und Apps sollten regelmässig aktualisiert werden, um die neuesten Sicherheitsupdates zu installieren.
Besonders vorsichtig sollte man bei Links sein, die per SMS, Messenger-App oder E-Mail eingehen. Verdächtige Links sollten nicht geöffnet werden, insbesondere wenn die Nachricht zur Eingabe eines Passworts, von Kartendaten oder anderen sensiblen Informationen auffordert.
Dieser Artikel erschien zuerst auf blic.rs. Das serbische Newsportal gehört wie Blick zu Ringier.