Die USA haben Russlands Präsident Wladimir Putin zum G20-Gipfel im Dezember in Florida eingeladen. «Wir hoffen, dass er die Einladung annimmt», sagte der US-Aussenminister Rubio am Mittwoch am Rande der UNO-Generaldebatte in New York. Die Vereinigten Staaten führen in diesem Jahr den Vorsitz der G20-Gruppe.
«Um Probleme zu lösen, muss man sich mit den Menschen treffen, mit denen man nicht übereinstimmt oder mit denen es möglicherweise Schwierigkeiten gibt», fügte Rubio hinzu. Der Gipfel soll in einem Golfclub von US-Präsident Donald Trump stattfinden.
Rede von Selenski erwartet
Im Fokus der UNO-Versammlung steht auch eine erwartete Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Die geopolitischen Spannungen zwischen Russland, der Ukraine und den westlichen Staaten prägen weiterhin die internationale Agenda und werfen einen Schatten auf den bevorstehenden G20-Gipfel.
Rubio und der russische Aussenminister Sergei Lawrow trafen sich zuvor zu Gesprächen in New York. Das russische Aussenministerium veröffentlichte Fotos des Treffens auf der Plattform X, hielt sich jedoch über die Inhalte bedeckt. Auch die USA gaben zunächst keine Details zu den Gesprächen preis.
Offen für Gespräche/Kein Treffen in Miami
Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow gibt es derzeit keine konkreten Pläne für weitere von den USA vermittelte Gespräche zwischen Russland und der Ukraine. Moskau sei jedoch «offen für Friedensgespräche», erklärte Peskow.
Dass Putin tatsächlich nach Miami reist, scheint eher unwahrscheinlich. Vor zwei Wochen sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow, dass ein Treffen zwischen Putin und Selenski unmöglich in den USA stattfinden könne. Ein Treffen könne nur in Moskau stattfinden, sagt er.