Die «Feenkamine» sind berühmte Felsformationen aus Vulkangestein in der türkischen Ferienregion Kappadokien. Am Donnerstag sind Teile dieser Felsformation abgebrochen. Die Gesteinsmassen stürzten in der Nähe eines Parkplatzes hinunter.
Mindestens drei Personen kamen bei dem Vorfall ums Leben, fünf weitere wurden verletzt. wie «Bild» schreibt. Rettungskräfte durchsuchten die Trümmer nach weiteren Verschütteten. Gouverneur Hüseyin Kök nannte starke Regenfälle der vergangenen Tage als mögliche Ursache.
Tragödie überschattet Nationalfeiertag
Zwei der Todesopfer sollen türkische Staatsangehörige sein, heisst es. Justizminister Akin Gürlek kündigte Ermittlungen an. Der Felssturz ereignete sich zudem ausgerechnet am 29. Oktober, dem türkischen Nationalfeiertag, einem Tag. An diesem Tag sind in der Region besonders viele Touristen unterwegs.
Fotos des Nachrichtensenders «HaberTürk» zeigen schwere Maschinen, die riesige Gesteinsbrocken entfernen, während die Suche nach weiteren Opfern weiterlief.
Unterirdische Städte
Kappadokien, bekannt für seine bizarren Landschaften und jahrhundertealten unterirdischen Städte, gehört zum UNESCO-Welterbe und zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Türkei. Jährlich zieht die Region Besucher aus der ganzen Welt an.