Secret Service in Luxus-Hotels
Ivanka Trumps Geburtstag wird für US-Steuerzahler teuer

Ivanka Trumps Geburtstagsreise nach Marrakesch hat gemäss Regierungsunterlagen rund 93'000 Dollar an Hotelkosten für ihre Secret-Service-Leibwächter verursacht. Dies sorgt nun für Diskussionen.
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Secret Service im Luxushotel: Präsidententochter Ivanka Trump macht Urlaub in Marokko.
Foto: imago images/UPI Photo

Darum gehts

  • Ivanka Trump reiste laut «Daily Mail» Ende Oktober zu ihrem Geburtstag nach Marrakesch in Marokko
  • Regierungsunterlagen nennen rund 93'000 Dollar Hotelkosten für ihre Secret-Service-Leibwächter
  • Die Kosten entfielen auf zwei Hotels, weitere Ausgaben sind darin nicht enthalten
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Pauline BouillonRedaktorin News Desk

Ein luxuriöser Geburtstagsausflug mit teurer Rechnung: Ivanka Trump (45), Tochter von US-Präsident Donald Trump (80), reiste Ende Oktober anlässlich ihres Geburtstags nach Marrakesch in Marokko. Doch während sie ihren Aufenthalt genoss, mussten amerikanische Steuerzahlerinnen und -zahler tief in die Tasche greifen, wie «Daily Mail» berichtet.

Laut Regierungsunterlagen wurden rund 93'000 Dollar für die Unterbringung ihrer Secret-Service-Leibwächter ausgegeben. Die Sicherheitskräfte logierten im Vorfeld ihrer Ankunft in zwei Fünfsternehotels: 59'543 Dollar entfielen auf das eine Hotel, weitere 33'457 Dollar auf das andere.

Geschützt vom Secret Service

In den Dokumenten wird Ivanka zwar nicht namentlich erwähnt, sie soll jedoch die einzige Person unter Secret-Service-Schutz gewesen sein, die sich zu diesem Zeitpunkt in Marokko aufhielt. Die knapp 93'000 Dollar decken zudem lediglich die Hotelkosten ab – Saläre, Flüge, Verpflegung und Transport der Sicherheitskräfte sind darin noch gar nicht enthalten.

Wichtig: Die US-Steuerzahlerinnen und -Steuerzahler finanzieren nicht die privaten Reisen der Familienangehörigen selbst – Reisekosten, private Hotelübernachtungen und Verpflegung zahlt Ivanka Trump aus eigener Tasche. Die 93'000 Dollar decken ausschliesslich die Hotelzimmer für das behördlich vorgeschriebene Sicherheitskommando ab.

Dass Ivanka Trump vom Secret Service geschützt wird, ist nicht aussergewöhnlich. Während der Amtszeit eines US-Präsidenten stehen unmittelbare Familienangehörige unter staatlichem Schutz.

Auch Obamas verursachten hohe Ausgaben

Die hohen Ausgaben für den Schutz der Trump-Familie sind kein Einzelfall. Auch die Familie von Ex-Präsident Barack Obama (65) verursachte während seiner Präsidentschaft erhebliche Sicherheitskosten. Für Skiferien von First Lady Michelle Obama (62) und den Töchtern Malia (28) und Sasha (25) im Februar 2016 in Aspen im US-Bundesstaat Colorado wurden rund 166'000 Dollar an Steuergeldern für Unterkunft und Begleitung des Secret Service ausgegeben.

Obamas Weihnachtsferien mit der Familie auf Hawaii über den Jahreswechsel 2013/2014 kosteten die amerikanischen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler rund 8,1 Millionen Dollar. Das geht aus einer Berechnung der konservativen Rechercheorganisation «Judicial Watch» hervor. In der Summe enthalten sind unter anderem die Flugkosten der Air Force One sowie die Massnahmen des Secret Service.

Kostspielige Tradition

Teure Ferien haben im Weissen Haus Tradition: Schon Ronald Reagan (1911–2004) sorgte in den 1980er-Jahren auf seiner Rancho del Cielo in Kalifornien für hohe Kosten – laut «Los Angeles Times» kostete ein einziger Sommeraufenthalt 1987 über 600'000 Dollar. Seit seinem Amtsantritt 1981 hätten die Ferienaufenthalte in Kalifornien insgesamt bereits mehr als acht Millionen Dollar gekostet, schätzt die Zeitung.

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