Darum gehts
- US-Militär rettet vermissten F-15-Lieutenant in südlichem Iran am Sonntag
- Trump lobt die Mission als «eine der waghalsigsten» in der Geschichte
- Rettung in 2000 Metern Höhe nach 36 Stunden, Details am Montagabend
In der Nacht auf Sonntag unternahmen Spezialeinheiten des US-Militärs eine Rettungsmission tief im Zagros-Gebirge im südlichen Iran. Ihr Ziel: ein vermisster Waffen-Lieutenant. Dieser befand sich zuvor an Bord einer F-15, die am Karfreitag in der Nähe von Isfahan abstürzte.
Während der zweite Insasse, der Pilot des Kampfjets, schnell geborgen werden konnte, musste der Lieutenant auf 2000 Metern Höhe rund 36 Stunden ausharren. Seine Rettung wird von US-Präsident Donald Trump (79) später als «eine der waghalsigsten Such- und Rettungsaktionen in der Geschichte der USA» bezeichnet.
«Erstaunliche Demonstration von Mut und Können»
Zu genau dieser Mission will Trump am Montagabend mehr Details geben. «Wir haben das schwer verwundete und äusserst mutige Besatzungsmitglied der F-15 tief aus dem Inneren der iranischen Berglandschaft gerettet», erklärte er in einem Post auf Truth Social.
«Das iranische Militär suchte intensiv und mit grossem Aufgebot und kam uns immer näher. Er ist ein hoch angesehener Oberst. Eine solche Rettungsaktion wird aufgrund der Gefahr für ‹Mann und Material› nur selten gewagt. So etwas kommt einfach nicht vor! Der zweite Einsatz folgte auf den ersten, bei dem wir den Piloten am helllichten Tag retteten – ebenfalls ungewöhnlich –, wobei wir sieben Stunden über dem Iran verbrachten. Eine erstaunliche Demonstration von Mut und Können von allen!»
Nun will er am Montagabend (Schweizer Zeit) im Rahmen einer Pressekonferenz live aus dem Oval Office über die Mission aufklären. Blick tickert die Medienrunde live.